Was ein gutes Leben ausmacht
Shownotes
Was macht ein gutes Leben wirklich aus? Die Antwort klingt auf den ersten Blick fast zu einfach — und widerspricht dabei so mancher Überzeugung, mit der wir täglich durchs Leben gehen. In dieser Folge besprechen wir eine der bekanntesten und längsten Langzeitstudien über das menschliche Leben — und die Ergebnisse sind eindeutiger, als man vielleicht erwarten würde. Wir sprechen darüber, was wirklich zählt, welche Irrtümer die Forschung aufdeckt und was das für unsere Arbeit mit Klientinnen und Klienten bedeutet — aber auch ganz konkret für den eigenen Alltag. Eine Folge, die nachdenklich macht. Und vielleicht ein paar Prioritäten verschiebt.
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00:00:08: Kopf zerbrechen.
00:00:08: Herzlich willkommen zu Kopf Zerbrechen, unserem Podcast wo es um Psychologie, Inspiration für Praxis und Alltag geht!
00:00:15: Heute zu der Frage was macht ein gutes Leben überhaupt aus?
00:00:19: Und was vielleicht auch nicht?
00:00:20: Lieber Alex, einen schönen guten Morgen sage ich jetzt an dieser Stelle.
00:00:24: wir nehmen heute an einem Vormittag wieder auf und wir müssen ganz kurz dazusagen.
00:00:29: Jetzt habe ich ein Thema angekündigt,
00:00:31: gell?
00:00:31: Genau genau.
00:00:32: Und das machen wir deshalb, weil wir auf unsere ersten Podcast folgen, wo es immer um zwei Studien ging in einer Folge.
00:00:39: Weil wir da das Feedback bekommen haben – Es ist ein bisschen viel Input und es könnte sogar ein bisschen verwirrend sein wenn wir über zwei unterschiedliche Studien reden.
00:00:47: Deshalb haben wir das sehr ernst genommen und uns committed und überlegt dass es auch Feinden sein kann eine Studie miteinander zu reden.
00:00:55: Wir bleiben genau bei diesen Ableitungen, also es wird die Studie präsentiert.
00:00:59: Wir reden darüber was sie für unseren Alltag bedeutet und wie wir die Ergebnisse aus der jeweiligen Studie nutzbar machen können aber mit dem kleinen Unterschied das in einer Folge bringst du die Studier mit und in der nächsten bringe ich die Studiö mit.
00:01:14: Das ist jetzt ein bisschen unser kleiner Switch
00:01:16: Ganz genau.
00:01:17: Es geht einfach um die Idee, dass das ja auch irgendwie in Sinn machen soll und die Hörerinnen und Hörern sich das Maximum rausziehen dürfen und es bleibt dann so unsere Idee und Feedback einfach besser hängen.
00:01:28: Und deswegen werden wir das so machen!
00:01:30: Wir sind ja flexibel!
00:01:32: Wir sind flexible, wir gehen gerne auf so ein Feedback ein natürlich.
00:01:35: Und mich würde jetzt interessieren also heute starten wir mal damit dass du die Studie mitbringst oder mitgebracht hast.
00:01:41: was hast du denn da genau?
00:01:42: Mitgebracht welche Daten hast du?
00:01:44: Worum geht's beim guten Leben?
00:01:47: Ja, also ein wichtiges Thema dürfte die eine oder andere Hörerin interessieren.
00:01:52: Es geht ganz genau, es geht um eine sehr große und auch bekannte Studie, und zwar die sogenannte Harvard Study of Adult Development von, ich hoffe, ich spreche die besonders richtige Auswählenden Waldinger, wenn man so will ist ja eine englische Studie auch bekannt, weil es eigentlich die längste meines Wissens tiefen Studie über das menschliche Leben und zufriedener ist, die jemals durchgeführt wurde.
00:02:20: Und zwar so vom Studiendesign her.
00:02:22: ein kurzer Abriss.
00:02:23: Es begonnen hat das ganze in neunzehn achtunddreißig, also schon ein paar Tage her und ist immer noch anhaltend.
00:02:33: Also geht bis heute, ist sozusagen nicht fertig und die Fragestellung war was hält Menschen gesund glücklich und lebendig?
00:02:41: Und das über ihr Zehnte.
00:02:44: Das Besondere ist an der Studie wenn man sich das mal durchdenkt bevor ich darauf eingehe was genau untersucht würde wer gefragt wurde dass auch einer der wenigen Studien ist die sozusagen immer anhand aktueller Daten dir fast werden und zwar eben nicht retrospectiv erhoben werden weil sehr oft es ist ja so dass auch zur Friedenheit von Personen abgefragt wird in der Rückschau.
00:03:03: Und wie wir schon wissen mittlerweile, als durch unseren Podcast ist es so, dass sich das natürlich sehr verfärbt, je nachdem wie es mir aktuell geht was gerade los ist und die Selegante an dem Design ist, dass er sozusagen über Jahrzehnte begleitet immer wieder durch bestimmte Methoden in den Moment, in dem die Leute waren einfach auf das gegenwärtige Leben bezogen, abgefragt wurde ja?
00:03:28: Das heißt, man ist eigentlich näher dran.
00:03:29: Man
00:03:29: ist viel näher daran, man hat weniger Verzerrung genau und es macht viel mehr Sinn natürlich aus meiner Sicht zumindest.
00:03:38: Also wie hat man begonnen?
00:03:39: Ganz simpel!
00:03:39: Man hat so eine Gruppe zuerst also in wirklich so, neunzehn, dreißig, zweieinviertzig an zweihundertsechzig männlichen Harvard-Studenten befragt.
00:03:49: Da waren auch sehr berühmte darunter dann also Präsidenten spätere Und hat die dann mit Fragebögen, auch medizinischen Untersuchungen, später medizinische Akten alles was sie so machen mussten?
00:04:07: Das hat man da reingezogen.
00:04:08: Jährliche Fragebögen und persönlichen Interviews, Blutproben etc... So begann's.
00:04:15: Dann ist man so in den siebziger Jahren draufgekommen, naja es ist jetzt schon ein bisschen eine sehr nischige Geschichte wenn man Harvard Studenten fragt und hat dann noch so vierhundertsechsundfünfzig jugendliche Personen aus dem eher ärmeren Bostoner Stadtteil erweitert um da diese schichtspezifische Verzerrung aufzuweichen sag ich mal.
00:04:36: Und die hat man ebenfalls befragt.
00:04:39: Das ganze ganz Wichtige auf einer Zeitachse ist so, dass es sogar bis ins heute reicht.
00:04:43: Und heute laut meinem Wissen sind so ungefähr ein Tausend dreihundert Kinder dieser Studenten, also der ursprünglichen Teilnehmer die quasi der Elterngeneration und die auch schon wieder befragt und im Sog gesehen untersucht werden
00:04:58: Also die so richtig reingeboren wurden in die Studie?
00:05:00: Genau, denen man mal erklärt hat.
00:05:03: Die Eltern machen das, interessiert dich das auch.
00:05:06: Weil es natürlich wiederum ganz neue Ideen oder Möglichkeiten aufwirft nämlich zu schauen was ist über mehr generationale Geschichten möglich und was setzt sich davor.
00:05:17: Das ist eigentlich ganz spannend.
00:05:22: Was ist das Ergebnis?
00:05:23: Das Ergebnis war sehr eindeutig.
00:05:27: Das, was uns am meisten glücklich gesund und ein langes Leben beschert ist... es sind nicht die Gene.
00:05:34: Es ist nicht Reichtum, es ist nicht Status, es is'n Nicht-Intelligenz!
00:05:38: Es ist auch nicht primäsozialer Status, das ist die Zufriedenheit, die wir mit unseren zwischenmenschlichen Beziehungen haben.
00:05:45: Und das ist ganz klar herausgekommen.
00:05:49: Das heißt, das hat auch medizinische, ganz wichtig ist Medizinische Faktoren.
00:05:52: Von denen man also so Kolesterolinspiegel und so Geschichten von denen man sagen könnte.
00:05:56: Mit Achtzig wird es nicht schön.
00:05:58: Outperformt in den ganzen Sachen.
00:06:02: Ja spannend!
00:06:03: Also Menschen mit starker soziale Unterstützung und einem Umfeld die haben viel weniger kognitive Verschlechterung im Alter erlebt haben auch rückblickend, also wann kognitiv viel fitter und gesundheitlich besser drauf.
00:06:19: Es ist auch sehr spannend dass man dann so geschaut hat in Beziehung wenn ein paar Beziehungen da war das die Leute im Alter um die Achtzehnte herum auch weniger Schmerz erleben hatten in ihrem Alltag.
00:06:31: Und da hat man dann echt herausgefunden, dass eigentlich die Qualität einer Beziehungs- auch die Tiefe und das Vertrauen dafür verantwortlich ist, wie gut es uns geht im höheren Alter.
00:06:42: Wie lang wir leben und wie gesund wir sind.
00:06:44: Und vor allem halt zufrieden.
00:06:46: Alex was würdest du sagen oder welche Gedanken hast du dir gemacht zu dieser Ableitung?
00:06:51: Was das für unseren Arbeitsalltag bedeutet also für die Praxis?
00:06:55: Ja Also ich denke, es ist sehr vieles.
00:06:59: Du kommst ja so aus dem hypnosystemischen Schreiben und ich komme aus der Hypno-Systemik in der Psychotherapie.
00:07:06: Und da geht's im systemischen sehr viel um Beziehungsarbeit und auch um ein Problem erleben das sich in Beziehungen einen bestimmten Kontext oder einem System zeigt.
00:07:18: Das heißt, dass ist ja irgendwo, kann man sagen, unser tägliches Boot anschauen, wie erleben unsere Klientinnen und Klienten ihre Beziehungen.
00:07:27: Oder was hätten sie gern anders?
00:07:30: Ganz ganz... Ja
00:07:31: oder auch welchen Unterschied macht es wer bei mir ist oder wer gerade nicht bei mir is, wie ich mich dann erleben kann, oder?
00:07:35: Genau!
00:07:36: Das finde
00:07:36: ich ja auch immer eine spannende Forschungsreise mal zu überprüfen.
00:07:41: Ist es unterschiedlich?
00:07:42: oder wie ist es unterschiedliche je nachdem, wer bei mei ist oder nicht?
00:07:46: Ja genau also das vorab und was ich mir da mitnehme, ist natürlich auch so ein bisschen die Ideen zu überprüfen.
00:07:56: Gemeinsam auch eine Therapie.
00:07:57: Was macht mich glücklich?
00:07:59: Weil ja oft so die Idee ist na wenn ich das hätte, wenn ich dort wäre... Ich habe versagt weil das kann ich mir nicht leisten.
00:08:07: Das habe ich nicht geschafft.
00:08:08: also sehr oft kommen ja auch Leute gerade so in Richtung Burnout erleben oder sonstiges.
00:08:15: Ich muss mehr leisten, ich muss das hinbekommen und da ist es schon sehr spannend dass diese Studie aufzeigt, dass es halt einige Irrtümer gibt.
00:08:23: also zum Beispiel hier zum Nummer einen sage ich mal der oft auftritt ist das Arbeit- und Erfolg per se glücklich machen.
00:08:30: und wie spannenderweise zeigt die Studie nicht nur das Gegenteil.
00:08:36: Die sogenannten, ich benenne das jetzt so als die Workaholics, die da mitgemacht haben.
00:08:42: Die zählten sogar rückblickend zu der traurigsten Gruppe.
00:08:46: Das sind eher die, die dann mit Achtzig als sie diese Bögen ausgefüllt haben ein großes Bedauern hatten in der Rückschau weil sie die Karriere vorgereiert haben und sich das dann doch sehr medizinisch und zufrieden niedergeschlagen hat.
00:09:01: Also da, dass alleine wäre natürlich jetzt eine wahrscheinlich andere Podcastfolge.
00:09:06: aber so die Idee überprüfen was macht mich wirklich?
00:09:10: Und stimmt das?
00:09:12: Wie mag ich mal auf mein Leben zurückblicken wie ich mit meiner Zeit umgegangen bin?
00:09:17: ist so eine Geschichte dich da?
00:09:18: ja
00:09:20: da geht es auch ein bisschen um Prioritäten
00:09:23: setzen
00:09:24: oder was und welchem Lebensbereich gebe ich auch wie viel Raum.
00:09:29: Das auf jeden Fall priorisieren, es geht um glaube ich auch eine Erwartungshaltung, wie hat man zu leben?
00:09:36: Was ist wichtig?
00:09:39: also was reihen wir dann vor?
00:09:40: weil wir glauben dass das irgendwie ganz Wichtig wäre, wenn es gut wirkt.
00:09:45: Das Schöne an der Studie ist so simpel, weil es am Ende des Tages offensichtlich darauf ankommt, weit abgeschlagen drauf ankommt wie zufrieden wir mit unseren Beziehungen sind.
00:09:57: Was uns aber auch zu einem Punkt bringt, den Social Butterflies sozusagen nicht zu wechseln geht nicht um viel Kontakt sondern es geht wirklich Darum, wie lebe ich die Qualität meiner Beziehungen?
00:10:09: Also freundschaftlich zum Beispiel.
00:10:11: Wie überprüfe ich das?
00:10:11: ja?
00:10:12: Wie verletzlich kann ich mich zeigen?
00:10:13: Rede ich da auch über private Sachen?
00:10:16: Habe ich das Gefühl dass sich mich ausdrücken kann?
00:10:19: werde ich da ernst genommen?
00:10:21: Wie fühle ich mich jetzt geht nicht darum dass ich jetzt irgendwie mit achtzig gesünder bin weil ich irgendwie fünfzig Leute um mich hab.
00:10:27: es reicht auch ganz ganz wenig.
00:10:28: aber halt tiefgehender was sich Danach gezeigt hat mag ich noch ergänzen auch für welches wichtig ist, für die therapeutische Arbeit.
00:10:37: Ist auch das so die diese Charakter Idee in der Fraktur oder in der Studie dass man sagt na ja wenn man dann irgendwie ein junger Wachsiner ist eine wachsine Frau dann ist er fertig sozusagen.
00:10:48: und es gibt natürlich Persönlichkeits Anteile oder Verhaltensweisen die dann sehr rigide wirken.
00:10:54: also das Ja aber die Studie wiederlegt das auch ein bisschen Sagt halt, dass es ja auch Live-Events gibt die dann einen Charakter bis ins hohe Alter formen können.
00:11:05: Also jetzt nicht nur negativ wird.
00:11:07: Gibt's auch!
00:11:07: Es waren natürlich dafür Todesfälle dabei Verluste das man dann priorisiert und neu nachdenkt aber auch ganz viel Studienteilnehmerinnen immer, die dann gesagt haben im hohen Alter habe ich jemanden kennengelernt mit einer Paarbeziehung eingegangen und ist wunderschön also die auch teilweise sich selbst dann im Charakter und in der Persönlichkeit noch weiterentwickeln.
00:11:32: Und das gibt schon sehr viel Hoffnung, das Ganze ein bisschen zu verflüssigen... ...und auch in der Therapie so was anzubieten vielleicht sogar die Studie zu erwähnen.
00:11:41: Das muss nicht zu bleiben!
00:11:42: Das muss nicht so bleiben, nur weil es jetzt gerade so ist.
00:11:46: Aber was würdest du denn auch sagen?
00:11:48: Hast du das Gefühl... Ich kann mich an einen Kollegen erinnern der immer wieder erzählt hat dass ja sehr viele Leute die unter Einsamkeit auch leiden oder es beschreiben.
00:11:57: Jetzt weiß ich nicht, ist das ein bisschen eine Zeitgeistgeschichte?
00:12:01: wir haben alle noch ein bisschen Erinnerung an Wir durften vor einiger Zeit gar nicht so sozial sein und manche meinen dass es danach Nachwirkungen geben könnte auch was unsere sozialen Beziehungen betrifft.
00:12:13: Begegnet dir das auch in deinem Setting, in deiner Praxis oder weniger?
00:12:19: Das sind zwei Dinge.
00:12:20: Das Thema Einsamkeit begegnet mir sehr oft und ich wahrscheinlich die auch.
00:12:25: Und mein Leben ist das Leute massiv darunter leiden.
00:12:30: Wenn du jetzt so ansprichst, auch die Lockdown oder diese Corona-Zeit, das erlebe ich oft wirklich in der Erzählung im Narrativ.
00:12:38: Dass Leute so auch in der Klärform mitbringen, warum geht's mir gerade wie es mir geht?
00:12:44: Oder sehr oft wird das dann ein Leiden erklärt mit, naja seit Corona gehts mir so und so.
00:12:50: Seit Corona krieg' ich das nicht mehr so hin... Also ja würde ich auf jeden Fall als sehr problematisch sehen.
00:12:59: Erwähnt, dass es jetzt umgedreht.
00:13:01: und hast du jetzt schon das Thema Einsamkeit angesprochen.
00:13:04: Und die Einsamheit ist natürlich dann logischerweise eine Sache wenn man sagt Beziehung heil und schützt und das Lebens verlängern und macht zur Friedenheit.
00:13:14: Da braucht's nicht viel, um das natürlich auch umdrehen zu können und draufzukommen.
00:13:19: Einsamkeit ist ein großes Problem.
00:13:20: Es begegnet uns in der Therapie oder den therapeutischen und in der Coaching-Arbeit sehr häufig, dass Leute massiv drunter leiden sich niemandem anvertrauen zu können keine Freundschaft zu erleben natürlich auch keine Paarbeziehung.
00:13:38: Und da sagt die Studie auch sehr eindeutig das das natürlich bis ins medizinische, also in die körperlich messbaren Faktoren eher lebensverkürzend wirkt.
00:13:49: Man kann es jetzt ein bisschen reißerischer formulieren.
00:13:51: Also Einsamkeit ist das neue Rauchen.
00:13:55: Würde ich jetzt mal so formulieren?
00:13:58: Aber ich könnte mir auch vorstellen... Ich weiß nicht wie du's erlebst, dass es schon ganz schön traurig macht auch dann diese Studie zu hören wenn ich jetzt eine Person bin, die sich vielleicht nach Beziehung nach Paarbeziehungen, nach mehr Freundschaften oder so sehnt.
00:14:10: Und ich merke aber, oh im Moment ist das gerade nicht?
00:14:13: Auf jeden Fall!
00:14:15: Das beleuchtet natürlich genau dieses defizitäre Leben wieder und da ist dann ein Fokus drauf und das macht auch irgendwo zurecht sehr verständlich dann unter anderem traurig.
00:14:27: Oder zeigt auch wieder auf wie wichtig es ist zu ändern.
00:14:30: Das kann man ja auch ein Stück weit ändern, auch wenn man sich oft... unmächtig fühlt es zu tun, gibt's ja Möglichkeiten sich auch in einer Therapie oder einem Coaching anzuschauen.
00:14:38: Was sind so Klärungen?
00:14:40: Was ist ein so Muster?
00:14:42: aber auch wie kann man erste Schritte setzen um wieder Beziehung einzugehen, Beziehungen die man hat zu reaktivieren... Es ist ja immer so.
00:14:50: meine Grundhaltung also Leute die zu uns kommen vor allem im Erwachsenenalter Man kommt ja nicht durch ohne Beziehung.
00:14:56: Also irgendwo, vielleicht irgendwo in einer Höhle meditieren, zwanzig Jahre aber normalerweise wir gehen ja Beziehungen ein und da ist schon auch spannend.
00:15:07: was ist also?
00:15:08: wie leben Leute sich dann trotzdem einsam?
00:15:11: manchmal haben leute tolle beziehungen Und entschließen sich zum Beispiel auch einfach vieles von sich nicht zu zeigen.
00:15:18: das macht z.B.
00:15:19: sehr seinsam obwohl man in einer Gruppe sitzt die einem sehr gut gewillt ist.
00:15:26: Das sind ja verschiedene Faktoren.
00:15:29: Ja, und da geht es eher um so Themen wie sich öffnen zu können dann oder sich verbunden zu fühlen... sich sicher zu fühlen, dass man sich öffnen kann.
00:15:37: Sich einlassen kann solche Sachen?
00:15:39: Ja genau und das ist aber auch der Punkt von der Studie ein Stück weit eben, das nochmal zu unterstreichen, dass es eben nicht darum geht, dass wir den Kegelverein am Mittwoch und Badminton am Dienstag und Tanzen am Donnerstag und man kennt vierhundert Leute.
00:15:50: Das ist nett ja also das ist schon super!
00:15:52: Aber es ist wirklich eher so.
00:15:54: die Idee habe ich einen zwei vielleicht drei Vertrauenspersonen denen Wo ich das Gefühl habe, die sehen mich und da ist Vertrauen möglich und mich ausdrücken.
00:16:05: Also so die Tiefe, die Qualität wird vor der Quantität gereiht.
00:16:10: Das ist schon sehr wichtig!
00:16:11: Es geht wirklich um die Qualität der Beziehung und dass ich mich auch nicht einsam fühle innerhalb einer Beziehungen.
00:16:16: Ganz genau, ja.
00:16:18: Also wir brauchen keinen Pokémon-Kartenset an ganz vielen verschiedenen Leuten und die alle irgendwie was für uns ermöglichen und dass wir gesund bleiben sollen.
00:16:28: Es geht wirklich um eine gelungene Paarbeziehungen bis ins Alter oder eine tolle Freundschaft oder irgendwo dieses Gefühl zu haben von da werde ich gesehen, da darf ich sein wie ich bin und Anerkennung Und das hält massivst also wirklich körperlich und also kognitiv psychisch gesund.
00:16:46: Das macht zufrieden, die Leute bereuen weniger.
00:16:49: Die Leute sind viel zufriedener mit ihrem Leben und das auch sozusagen schichtunabhängig, Einkommensunabhänge.
00:16:56: Es ist natürlich gibt es Faktoren.
00:16:57: wenn ich an der Armutsgrenze immer wieder ein Spagat machen muss dann ist das natürlich eine Geschichte die mein Leben belastet.
00:17:07: aber dass man bereinigt also ob jetzt viel Geld habe oder einfach nur ausreichend Das kann man alles nachein.
00:17:15: Wichtig ist, mit wem verbringe ich so meinen Tag?
00:17:18: und ist da jemand?
00:17:19: Ja!
00:17:19: Und das ist ja superalltagsrelevant natürlich diese Studie die du heute mitgebracht hast welche Gedanken hast du dir dazu gemacht?
00:17:26: Ja das kann man jetzt natürlich super den Alltag überführen.
00:17:30: es gibt jetzt so die Idee gut was mache ich jetzt noch mit?
00:17:32: also was man den Leuten sowieso mitgeben kann?
00:17:35: einfach solches Fragestellung auch den Personen jetzt zuhören So, sich einmal mal zu fragen, hey wen würde ich denn in meinem aktuellen Leben zum Beispiel anrufen wenn es mir schlecht geht.
00:17:47: Und würde sich diese Person auch Zeit nehmen für mich?
00:17:49: In irgendeiner Art und Weise.
00:17:51: Also natürlich nicht sofort aber ein paar Tage später oder telefonisch eine Stunde.
00:17:56: also gibt's da jemandem für mich der weiß ich einfach wenig.
00:18:00: der oder dem das jetzt sage die nimmt sich zeit.
00:18:02: ihr kennt dass ist wichtig.
00:18:04: Das ist eine sehr, sehr simple Sache die ihr euch mal aufzeigen kann.
00:18:07: Gibt es da bei mir Defizite oder habe ich da eigentlich total tolle Menschen in meinem Leben, die ich vielleicht auch viel zu wenig sehe?
00:18:16: Da kann man sich ja fragen wer sind so die zwei drei Leute mit denen ich am meisten Zeit verbringe?
00:18:21: tun wir die gut?
00:18:22: zum Beispiel wie geht's mir nach den Begegnungen?
00:18:25: Ja Ganz wichtig finde ich, immer wieder auch zu überprüfen.
00:18:29: Ob die Beziehungen, die ich halt mal begonnen habe oder Freundschaften oder was auch immer, ob sie gerade passen?
00:18:36: Genau das zu überprüfen.
00:18:37: nicht nur ja da sind eh Leute aber irgendwie bin ich dann auch immer traurig oder abgeschlagen sondern wie geht es mir danach?
00:18:43: also nähert mich das gibt mit der Senergie bis hinzu.
00:18:49: Es gibt eine nette Geschichte auch, sehr amutige in so einer Idee dieser Studie.
00:18:54: Dass ein Mann so erzählt hat aus dieser Gruppe, dass er eigentlich ein sehr, sehr einsames Leben und eine sehr unglückliche Ehe geführt hat.
00:19:02: Und dann irgendwie gesagt hat er, na gut das war es.
00:19:04: Die Zeit kann ich nicht zurückdrehen.
00:19:05: und also in der Pension später hatte sich ein Gym in so einem Fitnessstudio eingeschrieben... ...und hat dort zum Beispiel beschrieben sehr, sehr enge Freunde gefunden.
00:19:12: Also auch die Idee zu sagen, na ja jetzt bin ich erwachsen und die richtigen Freunde findet man halt in der Kindheit.
00:19:20: Das ist nicht falsch aber das ist zu eindimensional.
00:19:25: Also dieser Mensch hat dann in seinen späten Siebzigern auch noch irgendwie erzählt dass er sich jetzt ganz gesehen und gestärkt fühlt.
00:19:33: Und er freut sich drauf, also es ist schon ganz toll, dass das auch bis zu höhere Alter möglich ist.
00:19:38: Das kann man natürlich auch für sich im Alltag nutzen oder eben einfach sagen mit wem?
00:19:42: Also wirklich fast schon wie in den Task sich vornehmen.
00:19:45: ja ich mag einmal pro Woche mit jemandem telefonieren oder mich mit jemanden auf einen Kaffee treffen.
00:19:50: Also so einfach nur muss jetzt natürlich nicht im Kalender stehen aber es würde helfen das einfach wieder zu priorisieren
00:19:57: Also dass man dem wirklich absichtsvoll Raum gibt.
00:20:02: Ich kenne es auch so von, wie bringe ich den Sport unter in meinem Alltag?
00:20:05: Indem ich mir das in dein Kalender schreibe, dass ich da irgendwo hingehe oder irgendetwas mache und es mir wirklich einteile, dann würdest du auch sagen, es lohnt sich, das auch wirklich ganz absichts voll bewusst irgendwie einzuplanen nicht einfach abzuwarten ob's passiert oder nicht von allein sondern dem auch wirklich Aufmerksamkeit zu schenken.
00:20:22: Ja, das und dabei würde halt helfen.
00:20:25: Das Ganze auch wirklich fast schon als Intervention zu sehen, weil dieses Beziehung Leben und sich in einer Beziehungen eher leben ist einfach durch diese Studie auch sehr gut bestätigt.
00:20:38: Und ich meine es ist ja auch was, was jetzt sehr leicht zu glauben ist.
00:20:41: Es ist nicht so abstrakt finde ich, aber ist einfach gesundheitserhaltend.
00:20:47: Ich glaube, auch in einer Therapie oder im Alltag ist es so ja die Menschen sind halt irgendwie da.
00:20:51: Aber jetzt geht's um genau dieses eine Thema aber Beziehungsleben zu überprüfen und immer wieder zu sagen hey das ist der Faktor, der mich unfassbar gut vor richtig un guten Sachen im Alter schützt wenn ich zufrieden sein will im hohen Alter mag ich das vielleicht ein bisschen näherren am Weg dahin zum Beispiel also auch in jungen Jahren.
00:21:13: Wir beschäftigen uns gerade viel auch mit Langlebigkeit und solchen Dingen, oder?
00:21:17: Oder wie kann gesundes zufriedenes Altern stattfinden.
00:21:22: Und dafür ist es ja ein ganz wichtiger Faktor wenn ich dich richtig
00:21:25: kenne.
00:21:25: Einer der größten, genau.
00:21:28: Es gibt sicher noch mehrere die das natürlich irgendwie in einem... Also mir fällt noch der Schlaf ein und andere Geschichten.
00:21:33: aber es ist halt, als das Fazit oder Punkt dieser sehr großen und noch andauernden Studie ist halt Beziehung und sich in einer Beziehungen erleben, in der Zufriedenheit mit Beziehungs.
00:21:44: Einer der größten Faktoren ist für ein zufriedenes Leben eher gar ein gesundes Leben, mit weniger Schmerzerleben das ist ja auch hervorgekommen im Alter und mit der Möglichkeit dann nach einem hoffentlich langen Leben zurückzublicken und so sagen da war das meiste richtig.
00:22:02: Mit
00:22:02: ganz viel Dankbarkeit vielleicht?
00:22:04: Genau, ganz genau!
00:22:06: Und was ich aber auch höre jetzt gerade Geld kann und darf sich schon auch darum kümmern, dass das Aufrechterhalten wird.
00:22:14: Dass die Freundschaften oder Beziehungen welche Art immer gut gepflegt sind und sein dürfen?
00:22:20: Ganz genau!
00:22:21: Also das wirklich nach Vorreihen und in Dankbarkeit büroisieren und so sagen da tue ich auch was für mich wenn ich das aufrechterhalte und meine Gesundheit ist sicher wesentlich
00:22:32: Schön.
00:22:32: Ich würde sagen, vielen Dank für diese Einblicke und Ausblicke eigentlich in die Zukunft.
00:22:38: dann mit vielen Inputs, worauf wir unsere Aufmerksamkeit vielleicht auch lenken könnten oder welchem Thema wir vielleicht auch ein bisschen mehr Raum geben können.
00:22:48: Ganz genau!
00:22:49: Ja ich sage danke ja und wünsche allen Zuhörern natürlich viel viel gelungene und zufriedenstellende Beziehungsbegegnungen dieser Woche.
00:23:01: Schön, dann alles Gute.
00:23:03: Bis zum nächsten
00:23:08: Mal!
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