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Was bringt es, sich selbst beim Namen zu nennen?

Was bringt es, sich selbst beim Namen zu nennen?

‧ 19m 16s

„Ich gehe in den Garten" oder „Alex geht in den Garten"? Klingt nach einer Spielerei, ist aber Gegenstand spannender Forschung. In dieser Folge von Kopfzerbrechen geht es um Studien, die untersucht haben, was passiert, wenn wir in belastenden Momenten im Selbstgespräch unseren eigenen Namen statt des Wortes „ich" verwenden. Die Forschung hat dabei nicht nur gefragt, ob das wirkt, sondern auch, wie viel Anstrengung es kostet und was dabei im Gehirn geschieht. Ursula und Alex sprechen darüber, was sich daraus für die therapeutische Arbeit ableiten lässt, etwa für Schreibinterventionen und hypnosystemische Ideen rund um Assoziieren und Dissoziieren. Sie fragen auch,...

Nein sagen: Wie schlimm ist eine Absage wirklich?

Nein sagen: Wie schlimm ist eine Absage wirklich?

‧ 21m 25s

Du brauchst dringend einen ruhigen Abend, und trotzdem fühlt sich die Absage an die Einladung zum Abendessen falsch an? In dieser Folge von Kopfzerbrechen geht es um eine Studie aus den USA (2023). Sie fragt, wie berechtigt die Sorge ist, andere zu kränken oder die Beziehung zu belasten, wenn wir Nein sagen. Ursula und Alex sprechen darüber, was die Untersuchungen zeigen und wo ihre Grenzen liegen. Sie erklären, warum das Ergebnis nicht als Freifahrtschein für jede Absage taugt und warum verbindliche Zusagen genauso wichtig sein können. Für die Praxis gibt es Ideen, wie sich Perspektivenwechsel durch Schreiben, Leere-Stuhl-Arbeit oder Lego...

"I feel stuck" - Warum dich das Kleine mehr zermürbt als das Große

‧ 19m 42s

Warum erholen wir uns von manchen schweren Kränkungen schneller als von kleinen, andauernden Ärgernissen? Alex und Ursula nehmen sich einen sperrigen Fachbegriff vor, der gerade auf LinkedIn und YouTube die Runde macht. Dahinter steckt ein Prinzip, das in der therapeutischen Praxis ständig auftaucht: das Gefühl des Feststeckens, das oft gar nichts mit Willensschwäche zu tun hat.

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Gilbert, D. T., Lieberman, M. D., Morewedge, C. K., & Wilson, T. D. (2004). The Peculiar Longevity of Things Not So Bad. Psychological Science, 15(1), 14–19.

Warum uns fremder Rat mehr belastet als die eigene Entscheidung

Warum uns fremder Rat mehr belastet als die eigene Entscheidung

‧ 20m 29s

Geteilte Verantwortung, geteiltes Leid? Eine aktuelle Studie aus 2025 zeigt ein anderes Bild. Ursula bringt eine Untersuchung mit, die mit Lotterien und jeder Menge Selbstvorwürfen arbeitet – und die für die therapeutische Praxis einiges an Sprengstoff birgt, wenn es um Entscheidungsfindung, Beratung und den Umgang mit dem eigenen Bauchgefühl geht.

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Woolley, K., & Sah, S. (2025). Kicking Yourself: Going Against Your Inclinations Leads to Greater Feelings of Control and Culpability. Personality and Social Psychology Bulletin. https://doi.org/10.1177/01461672251319380

Warum

Warum "Beruhig dich" das Schlechteste ist, was du vor einer Prüfung sagen kannst

‧ 21m 17s

Drei Experimente — ein Karaoke-Auftritt, eine überzeugende Rede vor Fremden und ein Mathetest — und eine einzige, verblüffend simple Wortänderung, die messbar bessere Leistung bringt.

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Brooks, A. W. (2014). Get excited: Reappraising pre-performance anxiety as excitement. Journal of Experimental Psychology: General, 143(3), 1144–1158. https://doi.org/10.1037/a0035325

 Alte Erinnerungen, neue Verbundenheit: Ein Werkzeug für die Praxis

Alte Erinnerungen, neue Verbundenheit: Ein Werkzeug für die Praxis

‧ 20m 29s

In dieser Folge stellt Ursula eine druckfrische Studie aus dem Jahr 2026 vor, die einen unerwarteten Umweg zu einem sehr vertrauten Ziel nimmt. Ausgangspunkt ist ein Gefühl, das oft zu Unrecht als bloßes Schwelgen in der Vergangenheit abgetan wird – dabei steckt weit mehr dahinter.

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Green, J. D., Wildschut, T., Sedikides, C., Kneuer, M. A., Hedgebeth, M. V., Di Lauro, I. L., & Barrientos, S. A. (2026). Nostalgia enhances gratitude by fostering social connectedness. Personality and Individual Differences, 252, 113602. https://doi.org/10.1016/j.paid.2025.113602

Ich bin Wähler - Warum ein Wort entscheidet ob du dranbleibst

Ich bin Wähler - Warum ein Wort entscheidet ob du dranbleibst

‧ 19m 56s

In dieser Folge nehmen Alex und Ursula eine klassische Studie aus dem Umfeld US-amerikanischer Wahlen unter die Lupe – und stoßen dabei auf ein Prinzip, das weit über die Wahlurne hinausreicht. Es geht um Sprache, Identität und die Frage, warum manche Menschen scheinbar mühelos alte Gewohnheiten loslassen, während andere sich Schritt für Schritt durchkämpfen müssen.

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Bryan, C. J., Walton, G. M., Rogers, T., & Dweck, C. S. (2011). Motivating voter turnout by invoking the self. Proceedings of the National Academy of Sciences, 108(31), 12653–12656. https://doi.org/10.1073/pnas.1103343108

Warum wir tote Pferde reiten

Warum wir tote Pferde reiten

‧ 19m 30s

Manchmal ist der Weg zum Ziel ganz nah – wir müssten nur ein paar Schritte zurückgehen. Und genau das tun die wenigsten. In dieser Folge erzählt Ursula über ein frisch erforschtes psychologisches Phänomen aus den USA, das erklärt, warum wir lieber ineffizient weitermachen, als bereits Erreichtes scheinbar "aufzugeben".

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Kristine Cho & Clayton R. Critcher (University of California, Berkeley – Haas School of Business): „Doubling-Back Aversion: A Reluctance to Make Progress by Undoing It". 9. Mai 2025 Psychological Science.

Hypnose vor der OP — was eine Viertelstunde verändert

Hypnose vor der OP — was eine Viertelstunde verändert

‧ 24m 58s

Schneller wieder fit — aber wie? Alex bringt heute eine Studie des Hypnoseforschers Gary Elkins mit, die zeigt, was eine einzige 15-minütige Hypnositzung unmittelbar vor einer Brustkrebs-Operation bewirken kann.

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Elkins, G., Marcus, J., Rajab, M. H., & Durgam, S. (2004/2006)
Perceived usefulness of hypnosis by oncology patients receiving cancer treatment
sowie die relevantere RCT-Studie:
Montgomery, G. H., Bovbjerg, D. H., Schnur, J. B., et al. (2007)
A Randomized Clinical Trial of a Brief Hypnosis Intervention to Control Side Effects in Breast Surgery Patients
Journal of the National Cancer Institute (JNCI)
DOI: https://doi.org/10.1093/jnci/djm106

Was ich dir gebe, ist eigentlich meins

Was ich dir gebe, ist eigentlich meins

‧ 18m 54s

Wie ich mir, so ich dir? Wenn wir jemanden emotional unterstützen wollen, sagt das oft mehr über uns aus als wir glauben. Eine neue Studie aus dem Jahr 2026 kommt zu erstaunlichen Ergebnissen.

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Ginosar Yaari, S., Pauw, L., Milek, A., Greenwald, Y., Katsoty, D., Greenaway, K. H., & Tamir, M. (2026). Do unto others: People use similar strategies to regulate their own emotions and the emotions of others. Emotion, 26(2), 249–269. https://doi.org/10.1037/emo0001587