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 Alte Erinnerungen, neue Verbundenheit: Ein Werkzeug für die Praxis

Alte Erinnerungen, neue Verbundenheit: Ein Werkzeug für die Praxis

20m 29s

In dieser Folge stellt Ursula eine druckfrische Studie aus dem Jahr 2026 vor, die einen unerwarteten Umweg zu einem sehr vertrauten Ziel nimmt. Ausgangspunkt ist ein Gefühl, das oft zu Unrecht als bloßes Schwelgen in der Vergangenheit abgetan wird – dabei steckt weit mehr dahinter.

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Green, J. D., Wildschut, T., Sedikides, C., Kneuer, M. A., Hedgebeth, M. V., Di Lauro, I. L., & Barrientos, S. A. (2026). Nostalgia enhances gratitude by fostering social connectedness. Personality and Individual Differences, 252, 113602. https://doi.org/10.1016/j.paid.2025.113602

Ich bin Wähler - Warum ein Wort entscheidet ob du dranbleibst

Ich bin Wähler - Warum ein Wort entscheidet ob du dranbleibst

19m 56s

In dieser Folge nehmen Alex und Ursula eine klassische Studie aus dem Umfeld US-amerikanischer Wahlen unter die Lupe – und stoßen dabei auf ein Prinzip, das weit über die Wahlurne hinausreicht. Es geht um Sprache, Identität und die Frage, warum manche Menschen scheinbar mühelos alte Gewohnheiten loslassen, während andere sich Schritt für Schritt durchkämpfen müssen.

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Bryan, C. J., Walton, G. M., Rogers, T., & Dweck, C. S. (2011). Motivating voter turnout by invoking the self. Proceedings of the National Academy of Sciences, 108(31), 12653–12656. https://doi.org/10.1073/pnas.1103343108

Warum wir tote Pferde reiten

Warum wir tote Pferde reiten

19m 30s

Manchmal ist der Weg zum Ziel ganz nah – wir müssten nur ein paar Schritte zurückgehen. Und genau das tun die wenigsten. In dieser Folge erzählt Ursula über ein frisch erforschtes psychologisches Phänomen aus den USA, das erklärt, warum wir lieber ineffizient weitermachen, als bereits Erreichtes scheinbar "aufzugeben".

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Kristine Cho & Clayton R. Critcher (University of California, Berkeley – Haas School of Business): „Doubling-Back Aversion: A Reluctance to Make Progress by Undoing It". 9. Mai 2025 Psychological Science.

Hypnose vor der OP — was eine Viertelstunde verändert

Hypnose vor der OP — was eine Viertelstunde verändert

24m 58s

Schneller wieder fit — aber wie? Alex bringt heute eine Studie des Hypnoseforschers Gary Elkins mit, die zeigt, was eine einzige 15-minütige Hypnositzung unmittelbar vor einer Brustkrebs-Operation bewirken kann.

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Elkins, G., Marcus, J., Rajab, M. H., & Durgam, S. (2004/2006)
Perceived usefulness of hypnosis by oncology patients receiving cancer treatment
sowie die relevantere RCT-Studie:
Montgomery, G. H., Bovbjerg, D. H., Schnur, J. B., et al. (2007)
A Randomized Clinical Trial of a Brief Hypnosis Intervention to Control Side Effects in Breast Surgery Patients
Journal of the National Cancer Institute (JNCI)
DOI: https://doi.org/10.1093/jnci/djm106

Was ich dir gebe, ist eigentlich meins

Was ich dir gebe, ist eigentlich meins

18m 54s

Wie ich mir, so ich dir? Wenn wir jemanden emotional unterstützen wollen, sagt das oft mehr über uns aus als wir glauben. Eine neue Studie aus dem Jahr 2026 kommt zu erstaunlichen Ergebnissen.

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Ginosar Yaari, S., Pauw, L., Milek, A., Greenwald, Y., Katsoty, D., Greenaway, K. H., & Tamir, M. (2026). Do unto others: People use similar strategies to regulate their own emotions and the emotions of others. Emotion, 26(2), 249–269. https://doi.org/10.1037/emo0001587

Selbstkontrolle neu gedacht - Was besser hilft, als Willenskraft

Selbstkontrolle neu gedacht - Was besser hilft, als Willenskraft

26m 1s

Willenskraft gilt als Schlüssel zu einem disziplinierten Leben – als Muskel, den man trainieren kann, um Versuchungen standzuhalten. Doch was, wenn die wirklich disziplinierten Menschen gar nicht besonders gut im Widerstehen sind? Alex stellt heute eine Studie vor, die ein überraschendes Bild zeichnet: Menschen mit hoher Selbstkontrolle nutzen Willenskraft erstaunlich selten – und das ist kein Zufall.

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Ent, M. R., Baumeister, R. F., & Tice, D. M. (2015). Trait self-control does not predict avoiding temptation: Trait self-control predicts avoiding exposure to temptation. Personality and Individual Differences, 79, 123–128.
DOI: https://doi.org/10.1016/j.paid.2015.02.004

Wenn Lebensgeschichten heilen

Wenn Lebensgeschichten heilen

23m 43s

Wie hilfreich kann Schreiben sein? Ursula stellt in dieser Folge eine Studie vor, die genau das untersucht hat: Über zehn Wochen begleiteten Forschende ältere Menschen mit depressiven Symptomen durch regelmäßige Schreibworkshops – mit einem klaren Fokus auf die eigene Lebensgeschichte. Die Ergebnisse überraschen in ihrer Deutlichkeit. Alex und Ursula diskutieren, was das für die therapeutische und coaching-basierte Praxis bedeutet, warum das Setting beim Schreiben eine größere Rolle spielt als oft gedacht – und weshalb Stift und Papier manchmal mehr leisten können als lange Gespräche.

Mastel-Smith, B. A., McFarlane, J., Sierpina, M., Malecha, A., & Haile, B. (2007). Improving Depressive Symptoms...

 Der Kontext wirkt mit – ob wir wollen oder nicht

Der Kontext wirkt mit – ob wir wollen oder nicht

26m 2s

Macht es einen Unterschied, ob Patientinnen wissen, dass sie gerade ein Schmerzmittel bekommen? Die Antwort überrascht – und hat weitreichende Konsequenzen, die weit über die Medizin hinausreichen. Wir besprechen, was diese Übersichtsarbeit für die therapeutische Haltung, für Transparenz in der Praxis und für den Umgang mit Interventionen im Coaching und in der Psychotherapie bedeuten – und wie praxisrelevant diese Thematik für unsere Arbeit und Alltag ist.

Benedetti, F., Maggi, G., Lopiano, L., Lanotte, M., Rainero, I., Vighetti, S., & Pollo, A. (2003).
Open versus hidden medical treatments: The patient's knowledge about a therapy affects the therapy outcome.
Prevention & Treatment,...

Selbstwirksamkeit als Schutzschild

Selbstwirksamkeit als Schutzschild

16m 28s

Zwei Menschen starten mit derselben Diagnose, demselben Therapieprogramm – und machen doch sehr unterschiedliche Fortschritte. Was erklärt diesen Unterschied? Ursula präsentiert in dieser Folge eine aktuelle Studie, die genau dieser Frage nachgegangen ist. Alex und Ursula diskutieren, was das für die therapeutische und coachingbasierte Praxis bedeutet – insbesondere für die ersten Sitzungen – und welche konkreten Werkzeuge sich daraus für den Alltag ableiten lassen.

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Paersch, C., Recher, D., Schulz, A., et al. (2025). Self-Efficacy Effects on Symptom Experiences in Daily Life and Early Treatment Success in Anxiety Patients. Clinical Psychological Science, 13(1), 178–194. https://doi.org/10.1177/21677026231205262

Was, wenn die erste Stunde schon alles sein könnte?

Was, wenn die erste Stunde schon alles sein könnte?

19m 29s

Statistisch gesehen kommt der Großteil der Menschen genau einmal zur Therapie – und dann nie wieder. Was klingt wie eine ernüchternde Zahl, hat die Forscherin Jessica Schleider zu einer radikalen Frage gebracht: Was, wenn wir diese eine Stunde einfach besser nutzen? In dieser Folge besprechen wir die Forschung rund um sogenannte Single-Session-Interventionen – und was eine einzige Begegnung tatsächlich bewirken kann.

Schleider, J. L., & Weisz, J. R. (2017). Little treatments, promising effects? Meta-analysis of single-session interventions for youth psychiatric problems. Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry, 56(2), 107–115.
Schleider, J. L., Zapata, J. P., Rapoport,...