Selbstwirksamkeit als Schutzschild

Shownotes

Zwei Menschen starten mit derselben Diagnose, demselben Therapieprogramm – und machen doch sehr unterschiedliche Fortschritte. Was erklärt diesen Unterschied? Ursula präsentiert in dieser Folge eine aktuelle Studie, die genau dieser Frage nachgegangen ist. Alex und Ursula diskutieren, was das für die therapeutische und coachingbasierte Praxis bedeutet – insbesondere für die ersten Sitzungen – und welche konkreten Werkzeuge sich daraus für den Alltag ableiten lassen.

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Paersch, C., Recher, D., Schulz, A., et al. (2025). Self-Efficacy Effects on Symptom Experiences in Daily Life and Early Treatment Success in Anxiety Patients. Clinical Psychological Science, 13(1), 178–194. https://doi.org/10.1177/21677026231205262

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00:00:09: Hallo liebe Alex,

00:00:22: schön dass du auch wieder da bist.

00:00:24: Ja ist leichter dann im Gespräch!

00:00:27: Du hast jetzt schon erwähnt es geht um Selbstwirksamkeit und Angst.

00:00:30: das scheint ja sehr hilfreich zu sein.

00:00:32: magst du mal erzählen?

00:00:34: Was du da herausgefunden hast.

00:00:35: Ja genau, ich habe eine Untersuchung gefunden aus dem Jahr zwanzig-fünfundzwanzig wo man so ein bisschen überprüfen wollte was hat denn Selbstwirksamkeit mit Angst zu tun?

00:00:47: das haben wir schon ein bisschen angekündigt.

00:00:49: Wir können uns relativ plakativ einmal vorstellen es gehen zwei Menschen mit angst themen in eine begleitung lassen sich begleiten gehen am start einer therapie haben vielleicht eine selbe Diagnose, kriegen vielleicht das selbe Therapieprogramm.

00:01:04: Trotzdem macht die eine Person schneller Fortschritte als die andere und da wollte man ein bisschen untersuchen, was denn der Unterschied sein kann.

00:01:13: Und geforscht hat man mit Patientinnen und Patienten mit Angststörungen.

00:01:18: Die wurden über vierzehn Tage fünfmal täglich über ihr Smartphone befragt zur Angst wie sie das gerade empfinden zu Vermeidungsverhalten also was sie alles vermeiden zu Hoffnung und auch zu körperlicher Anspannung diese vielleicht wahrgenommen haben Genau.

00:01:33: Und Teilnehmende waren vorwiegend Frauen, also rund siebzig Prozent waren Frauen.

00:01:38: das Durchschnittsalter war so um die zweiunddreißig und zu Beginn haben die alle auch Skallen und Fragebögen ausgefüllt und wurden dann eingeteilt in Therapiekruppen, Kontrollgruppen und solche Dinge.

00:01:53: und was relativ klar herausgekommen ist dass Selbstwirksamkeit und Vermeidung zum Beispiel relativ stark zusammenhängen.

00:02:02: Das heißt je niedriger jemand das Gefühl gehabt hat, ich kann Kontrolle über gewisse Dinge haben.

00:02:09: Über Gedanken, über meine Umgebung und Handlungen.

00:02:12: Ich kann mit Emotionen umgehen.

00:02:14: Ich bin vielleicht selbst in der Lage mit etwas Schwierigem irgendwie umzugehen und wieder selbstmächtigt herauszufinden.

00:02:21: Die haben im Alltag eher versucht, Dinge die ihnen Angst gemacht haben zu

00:02:28: vermeiden.".

00:02:29: Also Personen zu vermeiden, Situationen zu vermeilen, Orte zu vermeidern.

00:02:34: Ja also wer weniger geglaubt hat mit der Angst umgehen zu können, der weicht ihr auch häufiger aus wie ein so Entschluss den man daraus ziehen könnte.

00:02:42: und das hat man eben durch Befragung mitten im Alltag und nicht durch Befrugung danach festgestellt.

00:02:48: Sehr oft auch oder?

00:02:49: Dass er wenigstens fünfmal am Tag wenn ich das richtig verstanden habe.

00:02:54: Genau!

00:02:55: Was als zweites relativ klar herausgekommen ist, dass im Moment der Angst wenn die steigt die Hoffnung sinkt.

00:03:05: Das ist jetzt vielleicht auch noch nicht so überraschend das könnte man sich noch relativ logisch erklären oder?

00:03:12: Eine

00:03:12: Rocket Science Folge heute.

00:03:15: Leute werden zuhören und sagen oha!

00:03:17: Ja genau, das wusste ich nicht.

00:03:20: Ja, der ist ja gut, dass man es auch mal erhebt.

00:03:24: Genau!

00:03:24: Ich finde schon immer ganz vereint, wenn es aktuelle Bestätigungen gibt, die man eh schon einmal gehört hat.

00:03:30: Darum vielleicht das auch noch... Jetzt kommt aber doch etwas Überraschendes, warum's nicht einfach nur so ehhh ist?

00:03:41: Patienten mit einer niedrigeren Selbstwirksamkeit, dass die ganz schnell die Hoffnung verloren haben und deutlich häufiger als die, die ein bisschen erhöheres Selbstwirksamkeitsempfinden hatten oder haben.

00:03:54: Das heißt hohe Selbstwirksamkeit heißt auch wenn sie Angst kommt kann Hoffnung erhalten bleiben.

00:04:00: Das ist vielleicht schon ein bisschen überraschender als wenn die Angst kommt, sinkt die Hoffnung.

00:04:04: Also es ist nicht immer gleich sondern es gibt durchaus eine Unterscheidung bei denen mit der höheren Selbstwirksamkeit kann auch Hoffnung erhalten bleiben.

00:04:12: also ich kann Angst wahrnehmen als sein inneres erleben und trotzdem auf einer anderen Ebene Mit meiner Erwartungshaltung sozusagen dann was tun, oder?

00:04:25: Vielleicht gehen wir da jetzt schon zu sehr rein.

00:04:26: Aber während die Leute mit niedriger Selbstwirksamkeit das als ganzheitlichen Zustand wahrscheinlich eher erleben und sagen ja so ist es wieder und das Gefühl sagt mir ich habe recht.

00:04:37: Genau und bringt eh alles nichts.

00:04:38: also wo es in diese Hoffnungslosigkeit reingeht.

00:04:43: Und dritter Befund Niedrige Selbstwirksamkeit hat auch bedeutet bei dieser Untersuchung, dass die Leute, die man da immer wieder dann befragt hat oder physiologische Sachen auch gemessen hat.

00:04:55: Dass die körperliche Anspannung deutlich höher war.

00:04:58: Also niedrige selbstwirksamkeit hat sich auch körperlich in der Ansparnung gezeigt.

00:05:05: Die mit der höheren Selbstwirksamkeit haben das weniger stark wahrgenommen also auch die körperliche Reaktion war weniger heftig.

00:05:13: Und was für unser Setting dann?

00:05:16: jetzt, gehen wir schon langsam in die Ableitung.

00:05:18: Auch sehr wichtig ist aus meiner Sicht daraus, genau für die Praxis, dass eine höhere Selbstwirksamkeit zu Beginn einer Therapie oder einer Begleitung eine starke Reduktion von den Angstsymptomen zeigen konnte und zwar in den ersten vier Sitzungen.

00:05:37: Ich finde das ist für Leute, die mit Angstthemen zu tun haben, eine wichtige Info!

00:05:42: Es muss nicht ewig

00:05:43: dauern, dass sich da auch was bewegen kann.

00:05:46: Da komme ich gleich zu ersten Ableitungssachen.

00:05:50: Gerade wenn von Beginn an eine höhere Selbstwirksamkeit da ist, kann sich von den Angstsymptomen in den ersten vier Sitzungen viel tun und zeigt aus meiner Sicht ein bisschen wie wichtig es ist... auf diese Selbstwirksamkeit von Beginn an zu fokussieren.

00:06:07: Also die Studie legt schon ein bisschen nahe, dass man diese Selbstwirksamkeit nicht irgendwann im Verlauf einer Begleitung anspricht oder fokusiert oder versucht sie zu erhöhen sondern das man vielleicht wirklich vom Beginn angeschaut am Schirm hat.

00:06:20: was sagst

00:06:20: du dazu?

00:06:21: Ja macht auf jeden Fall Sinn und fühlen wir uns aus dieser systemischen Grundhaltung oder auch hypnosystemisch natürlich sehr abgeholt weil im Endeffekt sollte es ja aus unserer Sicht so in ab erster Stunde um finden, von kleinen Ausnahmen gehen.

00:06:39: Um ein Ressourcenerleben innerlich auch ein bisschen zu aktivieren und vor allem weil das meines Sichts und dass deiner wahrscheinlich auch die Erwartungshaltung halt ein enormer Wirkfaktor ist für jeglicher Art Beratung, Therapie, Coaching, Changework was auch immer.

00:06:56: Also das ist einer meiner Lieblingsthemen.

00:07:02: diese Erwartungshaltung und dann natürlich mit viel Selbstwirksamkeit hinzuschauen oder durch diese Brille macht auf jeden Fall viel Sinn weil Leute ja auch nur etwas tun oder mal was Neues ausprobieren wenn sie die Idee haben dass es halt ihnen in der Zukunft was bringt.

00:07:20: also das macht ihr auch total schlüssig.

00:07:23: Genau und ich glaube, dass da auch diese Pufferwirkung vielleicht ganz interessant wird.

00:07:27: Dass eben gezeigt werden konnte, dass Selbstwirksamkeit den Hoffnungsverlust ein bisschen abfedern kann.

00:07:33: Also das eben... dass ein bisschen dabei helfen kann, dass eben diese Idee von oh je das bringt eh alles nix.

00:07:41: Dass das ein bisschen abgefedert wird.

00:07:44: Ja

00:07:45: genau also ich nenne es jetzt einfach mal Puffer-Mechanismus.

00:07:48: Also dass man den wirklich aktiv nutzen kann indem man in solchen Momenten oder eben von Beginn an die Selbstwirksamkeit auch dafür verwendet.

00:07:57: Dass man schaut, dass die Hoffnung aufrecht bleibt und diese Zuversicht und das ist ja dann wieder die Erwartungshaltung, die damit ein bisschen einhergeht so wie du's gerade beschrieben

00:08:05: Und die ja wiederum, also dieses Element der Zuversicht ist ja auch eben... Also das passt ja extrem gut zu deiner Studie.

00:08:14: Weiß man ja auch, dass hat in bestimmten Formen von depressiven Erleben oder einem Angsterleben.

00:08:21: Das steht und fällt einfach damit, ob ich die Idee habe, dass sich's ändern kann, ob es mir gelingt irgendwie vielleicht in Unterstützung einer Therapie oder eines Coachings, meine Therapeutin zum Beispiel mal auf die Ausnahmen fokussiert und mir das anbietet.

00:08:37: Und sagt, ich erinnere mich an das da haben sie das und das hier mitgekommen.

00:08:39: also dass der einfach von Grund auf macht es macht überhaupt keinen Sinn das man erwartet.

00:08:44: Das macht ja auch die Arbeit leichter für uns.

00:08:47: Genau, also die ersten Sitzungen und die ersten Stunden-Sessions, die es da gibt – das macht total Sinn jetzt eben nochmal belegt durch diese Studie, dass so früh wie möglich irgendwie zu platzieren versuchen zu erhöhen aus den Gründen, die wir jetzt eh gerade besprochen haben.

00:09:03: Und dann aber natürlich aus meiner Sicht was wichtig ist diesen Alltag halt auch mitzunehmen.

00:09:07: Also dass wir nicht nur in der therapeutischen Stunde, in der Coachingstunde drauf fokussieren sondern wirklich schauen Wie kann man denn die Selbstwirksamkeit gerade auch im Alltag schon durch kleine Schrittchen, durch kleine Erinnerungen?

00:09:19: Durch kleine Dinge auf die man sich irgendwie vielleicht konzentriert oder die man nicht bewusst macht so ein bisschen erhöhen.

00:09:27: Auf jeden Fall weil wie gesagt also die Veränderung wird ja vielleicht angestoßen in unseren Stunden aber es muss ja dazu führen dass sie sich zwischen den Stunden zeigt und entwickelt und in den Alltag integrierbar wird.

00:09:39: von dem her natürlich eine super Sache Wenn man das vielleicht in einer Stunde arbeitet, aber es sollte ihr Zwischenstunden greifen.

00:09:47: Also wer?

00:09:47: und Selbstwirksamkeit?

00:09:48: idealerweise lebt man die auch im Rausen!

00:09:51: Das wäre überhaupt ideal in der Stunde, sondern im Alltag draußen.

00:09:56: Da sind wir eh auch schon ein bisschen bei konkreteren Ideen für den Alltag für uns.

00:10:01: Vielleicht noch einmal als Gedanke, wie gut ich mit etwas umgehe?

00:10:04: In dem Fall jetzt Angst durch die Studie, wir reden gerade über Angst und wie stark ich dir erlebe hängt schon davon ab, wie ich mir zutraue, mit ihr umzugehen.

00:10:14: Und aus meiner Sicht finde ich, also jetzt kommt wieder die Schreiberin ein bisschen durch oder die Schreibterepoitin.

00:10:20: Ich find ganz ganz fein... Danke!

00:10:23: Ich find' ganz ganz fain wenn man sich Listen macht für akute Situationen.

00:10:29: Also Listen wo man sich mal hinsetzt und sich mal beschäftigt damit dann habe ich was Schwieriges geschafft.

00:10:35: wie ist mir das gelungen?

00:10:37: Diese Fragen die wir vielleicht auch schon mal gehört haben aber aus meiner Erfahrung erweist als total hilfreich, wenn man eine Liste davon hat und nicht in der Situation wo gerade die Angst auftaucht vielleicht gerade überlegen müsste.

00:10:52: Sondern man dann einfach dieses Geschriebene hernehmen kann und sich's anschauen kann.

00:10:56: Das ist so entlastend, das geht so viel schneller als wenn ich in einer belastenden Situation vielleicht frisch drüber versuche nachzudenken.

00:11:05: Das aus meiner Sicht oft ganz, ganz schwierig.

00:11:07: Das gelingt nur wenigen.

00:11:09: Ja ja,

00:11:11: auch selbst.

00:11:11: Genau oder halt auch so.

00:11:13: aus unserer Ecke der Hypno-Systemik heraus würden wir sagen es ist natürlich auch schwierig, wenn Leute sich dann in einem Problem ... daraus erleben, die per se eingeengt ist.

00:11:22: Da gibt's halt irgendwie... da ist man ja dissoziiert von ... äh ... Dingen, die schon gut laufen und die man schon geschafft hat was eigentlich eh alles weitergeht weil ... Per Definition sonst wäre man ja nicht in ... uns wäre man hier nicht in einer.

00:11:35: Also es macht Sinn dass wenn man mehr im Kontakt ist mit seinen Ressourcen oder diese Ausnahme noch sieht das man da eine Liste macht oder sich selbst halt etwas schreibt kann ich nachvollziehen

00:11:44: Genau.

00:11:45: Ich erlebe auch immer wieder Geld, dass wenn so stärkende Texte entstehen – auch im Hypno-Writing zum Beispiel oder so -, dass das eine wahnsinnige Ressource sein kann dann für die Zukunft, auf die man wirklich immer wieder zurückgreifen kann, weil ich hab's schwarzer Fass und da blau auf alles von mir aus.

00:12:00: Und das ist was sehr wertvolles.

00:12:02: Der Berner Tränkel hat es ja mal Anker mit Depo Wirkung genannt und das finde ich so eine schöne Beschreibung.

00:12:08: Weil das ist etwas, worauf ich immer wieder zu rückgreifen kanne, wenn ich es gerade brauche!

00:12:12: Ja und er ermöglicht... dann ja halt eine konstruktivere Eigenbeziehung, oder?

00:12:17: Also so wie denke ich denn in der Situation über mich was ist da möglich?

00:12:22: und da geht es ja... also wir würden das jetzt so beschreiben dass es ja sehr oft auch bei Problemerleben, Lösungserleben um Eigenbeziehen geht.

00:12:31: Was ist meine Beziehung zu dem Problem und zu meinem eigenen Leben?

00:12:34: Wie bin ich da?

00:12:35: eigene innere Dialoge und da etwas zu schreiben für sich in einer sehr eingeengten Situation dann macht finde ich total viel Sinn, auf jeden Fall.

00:12:45: Also einfach um diese Erwartungshaltung wieder ein bisschen zu öffnen, um sich da auch vor Augen zu führen.

00:12:50: Vor allem wenn man es geschrieben hat dann ist das so ein Beweis oder?

00:12:54: Das ist dann so unverzehrt.

00:12:58: Genau und das bericht noch ganz viele Leute.

00:13:00: Es wird ja immer wieder diskutiert, auch wenn ich über was Schwieriges schreibe, tue ich's weg lass' ich jetzt!

00:13:06: Und es gibt viele Leute, die dann auch immer wieder mal beschreiben.

00:13:09: Wenn sie wiederlesen was mal schwierig war aber wie Sie's auch geschafft haben raus ja dass das dann immer wieder auch dazu führt dass sich mehr zutrauen auch für eine kommende schwierige Situation.

00:13:20: also das kann schon was sehr stärkendes auch haben mich immer wieder und da hilft einfach geschrieben ist weil es mich schnell erinnert mich immer wider damit zu beschäftigen.

00:13:29: was habe ich denn schon geschafft?

00:13:31: und das nähert natürlich auch diese Haltung von okay dort ist es mir gelungen.

00:13:35: Die Wahrscheinlichkeit, dass es mir wieder gelingen könnte ist ja vielleicht gar nicht so gering.

00:13:39: Ja oder das gelingt mir eigentlich die ganze Zeit etwas aber ich sehe's nicht.

00:13:42: Das ist ja... und top!

00:13:44: Könnte man auch so sehen auf einer anderen Ebene.

00:13:46: also wenn ich mich sehr fokussiere wie gehts mit Arbeit?

00:13:48: Oder privat beruflich was auch immer hat, dass man dann sagt okay aber von anderen Ebenen ist eigentlich faszinierend was sich da weiterbekommen oder wie ich da zu mir bin.

00:13:59: Man kann sie auch differenzierter sehen und das dann dadurch auch noch rausstreichen.

00:14:03: Genau dann werden wir wahrscheinlich auch wieder bei so Sprachlichen Kleinigkeiten, da gelingt es mir gut.

00:14:10: Da gelingt's mir noch nicht so gut.

00:14:11: Genau!

00:14:12: Ja, da wirds mir schon gelingen irgendwann... Ja, also da dann wieder auch ... Aber auch zu schauen.

00:14:19: Was hat denn schon mal geholfen?

00:14:20: Mit welchen Strategien bin ich denn schon weitergekommen?

00:14:23: und das finde ich natürlich immer, es darf ruhig konkret sein.

00:14:26: Also eigentlich eine Studie die systemische Grundhaltung extremster vorhanden.

00:14:32: Magst du, gell?

00:14:33: Das habe ich mir gedacht!

00:14:35: Ich kenne mich zumindest mehr aus als mit anderen Schulen.

00:14:39: Also das macht Sinn damit.

00:14:43: Ja, super.

00:14:44: Was ich vielleicht noch ergänzen würde ist auch dass man kleine Schritte das die gerade wenn es um so Vermeidungsgeschichten geht, dass sie natürlich auch das Zutrauen in die eigene Wirksamkeit erhöhen also wenn nicht bei einem kleinen Dingen, dass ich vielleicht im ersten Moment lieber vermeiden würde.

00:15:03: Mich mal drüber wage und dann merke ah das ist doch gelungen um solche Erfahrungen mache.

00:15:11: Das ist natürlich auch ein schöner Weg ja zumal mit kleineren Schritten Und dann traue ich mir etwas mehr zu und dann trau ich mich wieder ein bisschen mehr zu.

00:15:20: Dann stärkt es natürlich auch die Selbstwirksamkeit

00:15:23: Ja auch diese Dichotomie die dann aufgelöst wird.

00:15:26: also ich sage entweder Ich kann halt nichts oder Ich will unbedingt was hinbekommen, dass man dann sieht.

00:15:32: Dass durch diese kleinen Schritte sich das verflüssigt oder?

00:15:36: Das ist auch ein bisschen weg.

00:15:37: Also es wird erwecken innerlich von diesem Entweder-Oder entweder ich kann's schon und bin super selbstwirksam oder... ...ich kann gar nichts!

00:15:44: Und ich werde das nie schaffen.

00:15:45: und so, damit man dann schaut wie man das auflösen kann.

00:15:48: Mhm.

00:15:49: Ganz genau.

00:15:49: Ja?

00:15:50: Macht Sinn.

00:15:51: Macht Sinn!

00:15:51: Super!

00:15:52: Gibt's von deiner Seite noch irgendwas dazu?

00:15:55: Also wahrscheinlich sehr viel aber irgendwas was noch für dich... wesentlich wäre.

00:15:58: oder würde ich sagen, danke für diese sehr tolle Studie.

00:16:03: Ja, ich glaube wir haben es ziemlich besprochen.

00:16:05: Passt!

00:16:06: Gut, sehr schön.

00:16:07: Wir lassen's jetzt einfach bepasst.

00:16:09: Dann runden wir selbstwirksam ab.

00:16:12: Genau so machen wir das und freuen uns dann auf die nächste

00:16:14: Folge.

00:16:15: Genau ja, dann alles Gute bis bald.

00:16:22: Ciao!

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