Was ich dir gebe, ist eigentlich meins
Shownotes
Wie ich mir, so ich dir? Wenn wir jemanden emotional unterstützen wollen, sagt das oft mehr über uns aus als wir glauben. Eine neue Studie aus dem Jahr 2026 kommt zu erstaunlichen Ergebnissen.
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Ginosar Yaari, S., Pauw, L., Milek, A., Greenwald, Y., Katsoty, D., Greenaway, K. H., & Tamir, M. (2026). Do unto others: People use similar strategies to regulate their own emotions and the emotions of others. Emotion, 26(2), 249–269. https://doi.org/10.1037/emo0001587
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00:00:08: Hallo liebe
00:00:25: Ursula, das klingt ja schon mal ganz gut.
00:00:27: Wir haben jetzt vorher schon kurz geschärzt fast biblisch ... vom Prinzip her.
00:00:32: Die Einleitung?
00:00:33: Genau, die Einleitungen.
00:00:34: Die haben wir gerade abgesprochen.
00:00:35: Mehr weiß ich auch nicht.
00:00:36: übrigens, weil es das... ...die Fragen tauchen immer wieder auf ob wir das wissen und was wir miteinander reden.
00:00:41: Nein, wir wissen's auch nicht!
00:00:42: Wir besprechen nur die Einleihtung ab.
00:00:43: Es ist
00:00:44: immer spannend und ich bin schon gespannt wann wir zum ersten Mal quasi dieselbe Studie mitbringen
00:00:48: werden.
00:00:48: Ja, ich warte jedes mal drauf.
00:00:49: Dann
00:00:50: werden uns beide ein bisschen wundern.
00:00:51: Irgendwann passiert es uns.
00:00:53: Aber bisher noch nicht.
00:00:54: Genau, gibt dir Gott sei Dank sehr viele ja.
00:00:57: Und in diesem Sinne du hast jetzt hier schon irgendwie angekündigt.
00:01:01: Ging sehr gut, wie du mir so ich dir.
00:01:04: Was hat das mit Emotionen zu tun?
00:01:05: Wir sind alle sehr gespannt.
00:01:07: Magst du mal erzählen und was es da so geht in deiner Studie?
00:01:10: Ja genau.
00:01:10: also als grobe Überschrift könnte man Emotionsregulation darüber schreiben.
00:01:15: Es ist eine ganz neue Studie die im Jahr.
00:01:22: Also wenn ich mir vorstelle, meine beste Freundin ruft mich an und ist total aufgewühlt.
00:01:27: Was mache ich dann?
00:01:28: Ja also rede ich mit ihr über das Problem, schlag ich vor dass wir uns zum Spazierengehen treffen oder sage ich hey lenken wir uns ab machen mal ganz was anderes.
00:01:37: Und da hat jetzt eine Forschungsgruppe genau das untersuchen wollen nämlich was bietet ich hier an?
00:01:43: und hat eine Beobachtung gemacht nämlich dass das was anbiete und was ich empfehle meiner Freundin, die da gerade anruft.
00:01:52: Das ist das wie meine Themen oder Aufregungen oder Herausforderungen oder Probleme oder Emotionen regulieren wird.
00:02:01: also wenn bei mir etwas nicht so ganz im Gleichgewicht ist, wenn ich emotional irgendwie aufgewühlt oder beschäftigt bin dann habe hier so meine Strategien entwickelt mit der Zeit Und die Studie hat jetzt gezeigt oder wollte rausfinden ist das, deckt sich das mit dem was ich dann jemand anderem empfehle.
00:02:21: Wenn ich eine empathische Person bin, dann stelle ich mir ja vor wie geht es jetzt gerade diese anderen Personen also meiner Freundin in diesem Beispiel?
00:02:28: und dann simuliere ich das so ein bisschen in meinem Kopf und dann gebe ich ihr quasi so diesen Ratschlag aus meiner Erfahrung heraus.
00:02:35: Also was hat für mich schon mal funktioniert?
00:02:37: Und das biete ich dann an.
00:02:39: genau untersucht hat man in drei verschiedenen Studien diese Dinge Und zwar in der Studie eins, die hat weltweit stattgefunden.
00:02:47: In neunzehnt Ländern mit fast viertausend Menschen und die haben Fragebögen ausgefüllt und wurden gefragt welches Strategien sie selbst nutzen wenn Sie mit einer negativen Emotion umgehen müssen und wurde gefragt welche Strategien Sie nutzen wenn sie eine andere Person dabei helfen wollen mit einer negativen Emotion umzugehen.
00:03:06: Und das Ziel war eben zu schauen, ist es dasselbe?
00:03:09: und auch zu sehen, ist das kulturübergreifend ähnlich?
00:03:13: Weil manchmal gibt's ja auch so Länderunterschiede oder mit kulturellen Hintergründen irgendwelche Unterschiede.
00:03:18: und auch das wollte man rausfinden.
00:03:21: In der zweiten Studie wollte man wissen... Wie ist es denn in Extrem-Situationen?
00:03:27: Deshalb wurde die zweite Studie in Israel, der im Jahr war, durchgeführt.
00:03:31: Und da haben fünfhundertdreißig Menschen daran teilgenommen und man wollte einfach wissen gilt dieser Effekt wenn's einen gibt?
00:03:38: immer gilt der auch unter extremem Stress also wenn alle gleichzeitig unter Druck stehen.
00:03:44: Und die dritte Studie, da geht es um Paare im Alltag und da hat man hundertsechsunddreißig Menschen, die jeweils in romantischen Partnerschaften gelebt haben oder leben eine Woche lang sechsmal täglich gebeten auf ihrem Handy kurz einzutragen.
00:03:57: Was habe ich gerade getan, um meine eigenen Gefühle zu regulieren?
00:04:00: Und
00:04:01: was habe ich getan, meinen Partner oder meiner Partnerin zu helfen, die zu unterstützen?
00:04:06: Genau!
00:04:06: So jetzt befunden.
00:04:09: nun zu den Effekten.
00:04:10: Also bei dieser Studie eins, wo es darum ging dass man in neunzehn Ländern die Leute befragt hat.
00:04:16: Da ist ganz klar rausgekommen ja dieser Effekt ist da und der ist relativ stark nämlich zwischen einunddreißig und zwanzig Prozent dessen wie jemand bei der Emotionsregulation jemand anderen unterstützt lässt sich direkt aus seinen eigenen Strategien vorhersagen.
00:04:33: Also man konnte quasi auch ein bisschen schätzen und raten, was wird jemand anbieten?
00:04:38: Und das war eben in einem hohen Prozentsatz das, was die Person für sich selbst nutzen würde.
00:04:43: Das konnte man übrigens über alle drei Studien also unter normalen Alltagsbedingungen in den Paaren genauso wie unter diesen Extrembedingungen zeigen.
00:04:52: Okay,
00:04:53: spannend!
00:04:55: Voll spannend
00:04:55: also wenig jetzt und okay, ja bitte.
00:04:58: Also ganz ganz vereinfacht sozusagen es geht einem bekannten schlecht.
00:05:05: Jetzt war so die Idee eigentlich, wir bilden uns ein.
00:05:08: okay ich kenne den gut und jetzt weiß ich was der bräuchte.
00:05:12: Aber eigentlich leite ich jetzt ab.
00:05:14: einfach ausgedrückt ja wenn es mir schlecht geht gehe ich laufen.
00:05:17: also sage ich he du musst laufen gehen oder?
00:05:20: Geh doch mal laufen!
00:05:22: Ich gehe übrigens nicht gern laufen.
00:05:24: das war jetzt nur ein Beispiel.
00:05:25: Das sind immer auch zwei.
00:05:29: Und
00:05:30: das ist halt für unsere Praxis wahnsinnig relevant sowohl fürs Coaching als auch die Therapie, weil wir da glaube ich als begleitende Person ein bisschen auf unsere blinden Flecken aufpassen dürfen.
00:05:40: Also das ist jetzt auch kein Vorwurf von irgend sowas.
00:05:42: aber was die Studie nahelegt ist dass wir sehr wahrscheinlich und zwar ohne es zu merken Dinge anbieten empfehlen die wir so selbst in unserem eigenen Werkzeugkasten haben Was natürlich Ausbildungen versuchen, auch ein bisschen abzuschwächen durch Selbsterfahrung.
00:06:00: Also sowohl hier in der Psychotherapie als auch wie in einer Beratung wir müssen ganz viel Selbstefahrung machen um genau diese Dinge dann zu kennen und um zu wissen was ist da jetzt meines?
00:06:10: und uns auch gut von den Leuten dann trennen zu können.
00:06:12: Aber trotzdem glaube ich, ist es ganz wichtig diesen Mechanismus noch einmal zu kennen um genau zu wissen ah!
00:06:18: Ich würde jetzt das und das vorschlagen aber mich wiederzuerinnern ok wen habe ich denn da vor mir sitzen?
00:06:24: Wie tickt diese Person?
00:06:25: nur weil für mich was funktioniert heißt noch lange nicht dass es für dich funktioniert.
00:06:30: Und ich glaube, dieses immer wieder reflektieren und den Werkzeugkasten einfach ganz breit aufzumachen, halte ich auf Basis dieser Studie für ganz wichtig.
00:06:42: Also diese regelmäßige Selbstreflexion und diese auch regelmäßigen Supervisionen in die wir ja gehen und solche Dinge, dass man da wirklich gut schauen, das ich eben nicht nur das was ich toll finde oder was für mich gut funktioniert hat anbiete sondern auch ein bisschen offener bin für mehr Sachen
00:07:00: Ja oder warum es dann auch nicht
00:07:01: passt,
00:07:02: für das Gängüber.
00:07:03: Wenn man zu Irrigide sagt naja das ist aber gut und wieso macht jetzt die das nicht?
00:07:10: Dann kann man halt sich mit dem ein bisschen darüber im Klaren werden.
00:07:14: ja nur weil's für uns gut ist... Wie gesagt, muss ja nicht fürs Gegenüber passen oder?
00:07:18: Also was so die Gropingstrategien angeht hätte ich jetzt verstanden.
00:07:20: Ja völlig richtig!
00:07:22: Also das nochmal gut aufdröseln und sagen okay eine Seite oder auch mit Zeiten arbeiten und so... also es gibt so die Idee dass und das aber eigentlich braucht die Person vielleicht etwas ganz anderes.
00:07:32: Ja, genau.
00:07:33: Und ich glaube auch immer wenn wir anbieten oder so dass das gut ist, wenn wir es als Experiment formulieren, dass die Person das mal ausprobieren kann und eben rausfinden kann dadurch auch was für sie dann gut funktioniert.
00:07:47: Was ich auch noch ganz spannend finde ist wenn man auf diese Paargeschichte schauen weil auch herausgekommen ist je näher eine Person einer anderen.
00:07:58: Also es war auch ein zweites Ergebnis.
00:08:01: Je näher wir einander sind, desto eher machen wir's noch oder desto schneller sind wir dann mit dem Anbieten.
00:08:09: also je tiefer die Bindung ist desto stärker kann man diesen Effekt auch sogar nochmal nachweisen.
00:08:15: das ist natürlich für uns in der Praxis auch interessant wenn wir zum Beispiel mit Pan arbeiten oder mit weiß ich nicht erwachsenen Kindern und deren Eltern teilen oder so.
00:08:23: es gibt ja immer wieder so Generationengeschichten dass dass wir den Mechanismus vielleicht auch mal erklären, das Dinge die eine Person vielleicht gut meint.
00:08:33: Auch aus diesem Mechanismus heraus entstehen könnten und dass man da vielleicht auch die Paare dafür gewinnen können möge, dass sie auch den Blick ein bisschen weiten auf.
00:08:44: okay was passt denn für die andere Person?
00:08:45: Also dass auch Paare sich dessen bewusst sind nur weil etwas für eine Person gut funktioniert heißt es noch nicht, dass ist für die Andere gut funktioniert.
00:08:53: Und dann sieht man oft bei diesem aber es ist ja gut gemeins!
00:08:56: Ja, es ist gut gemeint.
00:08:58: Trotzdem kann was Gutgemeintes auch manchmal nicht passend sein.
00:09:01: Gibt's wer auch irgendwie spannend zu schauen?
00:09:05: Eben bei Paaren oder bei Leuten die sich sehr nahe stehen ob gibt das so dann die Idee dass es dann vielleicht trotzdem also von der Annahme machts doch Sinn und so sagen okay smash dann scheinen sehr gut dass vielleicht die Gruppungsstrategie noch mehr zusammen liegen oder näher sind.
00:09:20: Es ist eine interessante Frage.
00:09:22: Könnte man durchaus mal beachten und danke für die Kurve?
00:09:24: Das ist nämlich auch schon der nächste Punkt, der angesprochen wird.
00:09:28: Toll!
00:09:28: Woher wusstest du, dass ich darauf jetzt zu sprechen komme?
00:09:32: Nämlich das auch... schwierige Muster weitergegeben werden können.
00:09:36: Also wenn ich jetzt auch Strategien habe, die weiß ich nicht, die vielleicht was Ernsteres anbieten oder die eher so zum Rückzug neigen würden und ich eher zum Krübeln neigen würde dann darf ich ein bisschen aufpassen Also ich das nicht weitergebe, weil auch da kann der Mechanismus wirksam sein.
00:09:56: Es ist eine schwierige Situation.
00:09:58: Ich bin vielleicht eine Person die zum Krübeln neigt und auch da würde ich dann dazu neigen quasi dass jemand anderem anzubieten.
00:10:05: Und ich glaube das dürfen wir gerade auch in den Nahen Beziehungen und im Freundeskreis oder natürlich eben auch in der Praxis jetzt mit schichst grad schon ein kleines bisschen durch gut auseinander tröseln.
00:10:15: welche Strategien gebe ich denn weiter?
00:10:18: Ohne es zu wollen vielleicht ja aber selbst Wenn Krübeln jetzt nicht das Angenehmste ist, ist es eine Strategie.
00:10:25: Und wenn da dieser Effekt wirksam ist dann gebe ich zum Beispiel auch einem Kind diese Strategie vielleicht weiter ohne dass sich's möchte.
00:10:31: also da dürfen wir schon ein bisschen aufmerksam und achtsam sein.
00:10:34: Ja, also es wäre so als Partner oder in einem Familienkonstrukt vielleicht irgendwann mal hier vor allem gemacht haben ab und zu nachdenken, geholfen Neige aber vielleicht zum Krümeln was ja eher schlecht ist und ein riesiger Faktor für depressivees Erleben und sonstiges um würde dann aber sagen, bevor du diese Entscheidung triffst.
00:10:55: Nimm dir Zeit!
00:10:57: Reflekt dir gut und denk lieber sehr drüber nach oder das ist wichtig.
00:11:02: oder nimm dir zeit und zieh dich mal in den Wochenende zurück.
00:11:05: Wo ich vielleicht einfach eine Strategie vorschlage die der Person nicht gut tut.
00:11:10: Möglicherweise genau.
00:11:11: Das schöne Befund daran ist wieder und hat sich auch gezeigt dass dieser Effekt bei den Hilfreichungsstrategien stärker ist als bei den schwierigen Strategien.
00:11:22: Bei den Strategien, die wir eher gesund bezeichnen würden oder hilfreich da ist er stärker nachzuweisen als bei Schwierigen.
00:11:31: Aber trotzdem darf man aufmerksam sein was gebe ich weiter?
00:11:34: Oder was empfehle ich?
00:11:36: Weil so wie du sagst manchmal ist es dann vielleicht auch ein kleines bisschen kontraproduktiv.
00:11:41: Und das spannende vielleicht trotzdem auch noch, es ist kulturell wirklich universell.
00:11:46: Also den Effekt konnte man in neunzehn Ländern nachweisen.
00:11:49: also es dürfte schon was sein, was eigentlich ziemlich gängig ist.
00:11:53: Also einfach wie wir ticken kann man sagen.
00:11:56: Wie wir tücken?
00:11:57: Egal und wo!
00:11:58: auf der Welt.
00:11:59: Egal wo, egal wer, egal mit welchem Hintergrund das ist ein Thema genau.
00:12:05: wenn wir es jetzt wieder für den Alltag irgendwie oft röseln wollen oder fragen was könnten wir uns damit nehmen dann glaube ich wirklich dass es dieses schöne diese schöne Formulierung von gut gemeint total erwischt auf bisschen wienerisch und österreichisch gesagt weil Wir meinen sehr oft gut, wenn wir so was anbieten.
00:12:25: Und wir sind uns dessen vielleicht auch gar nicht bewusst eben, dass wir Dinge anbiten die halt für uns gut funktionieren und ich glaube da dürfen wir uns alle manchmal dann ein bisschen zusammenreißen im Sinne von Was Ich Anbiete darf schon auch zur Person passen.
00:12:41: Also mal auf der Seite von Ich Möchte Was Anbieten aber auch in der Rolle von der Person die etwas Angeboten bekommt.
00:12:49: das ist keine Absicht, dass da irgendwas nicht passend ist vielleicht oder kein Desinteresse oder so.
00:12:54: Sondern es könnte einfach wirklich auch ein bisschen an diesem Mechanismus liegen und ich glaube das kann uns in Beziehungen welcher Art immer ein kleines bisschen wieder entspannen wenn wir wissen diese Effekte gibt's einfach und dann reden wir einfach noch darüber was wir uns sonst noch ausdenken könnten als mögliche Strategie.
00:13:11: oder wir können auch sagen Danke, dass du mir mitteilst was für dich da gerade gut passt.
00:13:16: Ich finde es gerade für mich noch raus oder nochmal umgedreht in die andere Rolle mal zu fragen, was brauchst du grad?
00:13:22: Was würde dir gut tun anstatt gleich anzubieten vielleicht?
00:13:26: Ich wollte jetzt sagen wenn ich das so zuhöre vor allem was den Alltag betrifft ist schon spannend weil ich mir jetzt so sehr einfach ausgedrückt denke ja Klar macht man das irgendwie, oder?
00:13:38: Also wenn man jetzt keine therapeutische oder Coaching-Ausbildung hat so in die Richtung oder überhaupt.
00:13:43: also was in die Richtung gehen ist dann denke ich mir gut aussitzt ein Mensch an dem liegt mir etwas und Ich mag jetzt dass es der Person besser geht, vereinfacht ausgedrückt.
00:13:54: Was mache ich, dass es mir besser geht und mehr habe ich ja nicht.
00:13:58: Weil die Vorschläge, die du jetzt gemacht hast sind total super.
00:14:03: Das würde aber eben schon bedeuten... Ich muss hier diesen Podcast angehört haben oder andere Quellen, weil er wahrscheinlich so der Leier ist.
00:14:17: Da kommt man schwer hin.
00:14:20: Ich weiß, was mir helfen würde und ich will, dass es dir so besser geht.
00:14:23: Aber das muss nicht stimmen!
00:14:24: Also frage ich mal... Das hat schon fast was therapeutisches eigentlich oder?
00:14:28: Das hat ein bisschen was therapeutisches.
00:14:30: aber ich glaube selbst Reflexion dürfen wir ja alle ein bisschen praktizieren.
00:14:34: und das heißt ja auch nicht, dass sich nichts sagen könnt du das um?
00:14:37: das hat für mich schon mal gut gepasst oder gut gut geholfen oder so, das kann ich ja trotzdem machen.
00:14:42: Aber vielleicht eben genau mit diesem Zusatz hat für mich schon noch mal gut gepasst.
00:14:46: Ich glaube wenn man dieses...ich gehe davon aus dass es für dich auch funktioniert und deshalb musst du das jetzt tun weil das ist eine gute Sache, weil ich diese Erfahrung gemacht habe.
00:14:54: Ich glaub wenn wir das ein bisschen abschwächen ist schon ganz viel gemacht und das zweite ist gemeinsam dann eventuell auch zu überlegen hey was könnte dir jetzt gerade helfen?
00:15:04: Also dafür muss es nicht unbedingt die große Ausbildung
00:15:08: Die
00:15:09: hundert Stunden Selbsterfahrung brauchen, dass das traucht den Menschen in jedem Fall zu.
00:15:13: Dass die das gut in ihren Alltag bringen könnten wenn sie sich ein bisschen ja bemühen oder damit beschäftigen und auseinandersetzen.
00:15:20: Also
00:15:20: du würdest... Halt
00:15:21: dich für es sehr möglich?
00:15:22: Ja auf jeden Fall!
00:15:23: Es würde einfach einen Unterschied machen so wie du sagst, dass man einfach zum Beispiel anbietet, also wenn man's einfach benennt mir hilft das und das was hältst du davon?
00:15:32: oder vielen Leuten hilft's wenn Sie es so umso machen.
00:15:36: aber schauen wir mal Wie siehst du das?
00:15:39: Glaubst du, dass dir das auch helfen könnte.
00:15:40: Probieren wir es mal!
00:15:42: Ja genau in die Richtung und ich glaube was ja auch immer wieder so zu konflikten ist jetzt vielleicht übertrieben aber zur merkwürdigen Situationen im Beziehungen kommt ist also wenn ich hilfreich sein will und was anbiete und überzeugt bin das hilft dieser anderen Person dann bin ich ja fast oder ich kenne Leute oder wir haben es selber schon einmal in einem Impuls wahrgenommen Und die macht das dann nicht, oder?
00:16:07: Dann gibt's ja manchmal so Momente von hey warum macht ihr das jetzt nicht.
00:16:10: Ich hab ja exakt wie es gehen könnte und ich glaub auch da kann man schon ein bisschen.
00:16:16: äh ärger ist vielleicht zu viel gesagt aber also ein ungutes Gefühl rausnehmen wenn man sich das einfach ein bisschen im Kopf behält, dass es solche Mechanismen gibt und dass es einfach... Ja ich mein mal vielleicht zu sehr von mir auf andere Das ist
00:16:35: ein guter Schutzmechanismus, sozusagen gegen so in Richtung Rommacht zerleben oder?
00:16:41: Also ich weiß doch eh wie es geht und was jetzt gut wäre.
00:16:44: Und die macht einfach nicht.
00:16:46: Dann hat man zumindest
00:16:47: eine gute
00:16:48: Begründung.
00:16:48: Ist ja eine Frechheit!
00:16:50: Eigentlich wissen wir sie oft so gut... und die anderen machen einfach nicht lebende Systeme.
00:16:55: Das ist Wahnsinn!
00:16:57: Tun einfach so wie Sie...
00:16:58: Ja, ihr treibt
00:16:59: das
00:16:59: tatsächlich selbst.
00:17:01: Ja genau.
00:17:02: Ja, also insofern ich glaube manchmal reicht es auch das so ein bisschen im Kopf zu haben und mit dieser Haltung irgendwie auch neugierig zu sein.
00:17:10: Was könnte denn für die andere Person passen?
00:17:12: Und wie gesagt, ich finde es schließt sich nicht aus dass man nicht sagt hey und das hat für mich schon einmal gut geholfen und funktioniert.
00:17:18: ist das vielleicht für dich auch was interessantes genau?
00:17:21: und abrunden würde ich jetzt gerne noch mit einem Gedanken aus dieser Studie.
00:17:28: Schon fein ist, wenn ich mich mit meinen eigenen Emotionen und der Regulation von Ihnen ein bisschen befasse.
00:17:34: Und wenn ich da ein bisschen reflektiert bin – weil dann gebe ich auch die guten Strategien vielleicht!
00:17:40: vorsichtig und mit deinsprechend wohlwollenden, offenen, freien Haltung.
00:17:44: Dass die das eben machen können oder auch nicht ans Umfeld weiter.
00:17:49: Also wenn ich mehr aufhört zu grübeln, wenn mir das gelingt dann werde ich anderen seltener Vorschlagen irgendwie viel nachzudenken.
00:17:57: Wenn mich ein bisschen über Akzeptanz zu praktizieren Dann werde ich vielleicht öfter akzeptanz vorschlagen.
00:18:04: wie gesagt mit dieser offenheit Und mit dem zusatz für mich funktioniert es gut Aber dann kann auch das ein bisschen in meine Umgebung wirken und sich positiv auf mich und die anderen auswirken.
00:18:14: Und das finde ich eigentlich auch noch einen ganz feinen Gedanken.
00:18:17: Schön, ja klingt sehr gut!
00:18:19: Dann würde ich sagen... So
00:18:20: könnte man es stehen lassen oder?
00:18:21: Ja genau besser wird's nicht mehr glaube ich weil jetzt war ich echt sehr schön abgerundet an dieser Stelle Danke sagen für diese tolle Studie beziehungsweise auch die Ideen, die du hast dazu und freue mich auf die nächste Folge mit dir.
00:18:40: Ich mich
00:18:40: auch, bis zum nächsten
00:18:42: Mal!
00:18:42: Wiederhören!
00:18:43: Ciao!
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