Ich bin Wähler - Warum ein Wort entscheidet ob du dranbleibst

Shownotes

In dieser Folge nehmen Alex und Ursula eine klassische Studie aus dem Umfeld US-amerikanischer Wahlen unter die Lupe – und stoßen dabei auf ein Prinzip, das weit über die Wahlurne hinausreicht. Es geht um Sprache, Identität und die Frage, warum manche Menschen scheinbar mühelos alte Gewohnheiten loslassen, während andere sich Schritt für Schritt durchkämpfen müssen.

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Bryan, C. J., Walton, G. M., Rogers, T., & Dweck, C. S. (2011). Motivating voter turnout by invoking the self. Proceedings of the National Academy of Sciences, 108(31), 12653–12656. https://doi.org/10.1073/pnas.1103343108

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00:00:08: Hallo.

00:00:26: Ja, ich muss sagen... Ich bin Sportlerin, ist tatsächlich ein Satz den ich noch nicht ganz so oft gesagt habe.

00:00:30: Ich hab mich immer eher als musischem Menschen beschrieben.

00:00:33: Ja du kannst beides sein!

00:00:35: Aber

00:00:35: gar nicht zu gescheit wenn ich es

00:00:36: nicht sage, gell?

00:00:37: Ist richtig das werden wir uns gleich anschauen.

00:00:38: aber... Was hast Du denn damit?

00:00:42: Nach dieser Folge wird alles anders.

00:00:45: Rede ich anders.

00:00:46: Sag ich diesen Satz ganz oft

00:00:48: wahrscheinlich.

00:00:49: Könnte passieren ja

00:00:50: Okay, dann mal her mit den Informationen bitte.

00:00:54: Also es geht jetzt genau bei der Folge jetzt darum dass sich einige Leute angesehen haben.

00:00:59: in Studien, schaue ich gleich an wie sehr oder wie wichtig es ist wie wir Sätze formulieren die uns selbst beschreiben was so die Ziele angeht und ich fange am besten bei der Studie anderen mit.

00:01:08: das ganz klar.

00:01:09: ja es geht um eine große Studie oder ein Untersuch und die man damals bei der US-Wahl gemacht hat.

00:01:16: Und die hat stattgefunden, oder damals die Studie wurde erhoben, ist hier Schienen von Brian Walton, Rodgers & Twacked.

00:01:24: Dabei kennen wir schon, ja?

00:01:26: Die haben die Wahlbeteiligung erforscht.

00:01:28: Und es erschienen zwar elf in Proceedings of the National Academy of Sciences also in einem wissenschaftlichen Journal sozusagen und wurde von diesen Menschen verfasst.

00:01:40: Die Carol-Track kennen wir übrigens schon vom Grove Mindset.

00:01:44: Genau, die ist anscheinend überall dabei und die hat sich ja damals schon mit diesem Grove Mindsets beschäftigt, genau also wieder eigentlich mit einer Formulierung, das ist auch ganz cool!

00:01:55: Und sie haben die Frage aufgeworfen oder sich die Frage gestellt eine sehr konkrete wie kann man Menschen dazu bringen wählen zu gehen?

00:02:02: Also nicht mit welchen Kampagnen oder aufrufen, muss man die bestrafen oder sonstiges sondern alleine durch die Formulierung dieser Fragestellung sozusagen.

00:02:12: Und das Experiment haben sie in mehreren Studien untersucht.

00:02:15: da wurden Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor der US-Wahl in zwei Gruppen aufgeteilt sehr simple gemacht und beide Gruppen wurden zu ihrer Wahlbeteiligung gefragt aber auf unterschiedliche Weise.

00:02:26: und die Gruppe A Ja.

00:02:29: Hat man gefragt, wie wichtig ist es dir am kommenden Dienstag wählen zu gehen?

00:02:32: Das war die verhaltensbedingte Gruppe sozusagen.

00:02:36: und die Gruppe B, die Identitätsgruppe hat man gefragt Wie wichtig ist das dir am kommenten Dienstag ein Wähler oder eine Wählerin zu sein?

00:02:44: Also der Unterschied einen Nomen statt eines Werbs würde man jetzt einfach formulieren ja also eine Wählerin sein statt wählen Zugehen Und dass alleine also sehr sehr simplängig extremst viel bewegt und die zentrale Erkenntnis, sozusagen Konklusio war das bei der Gruppe der Identität eine signifikant höhere tatsächliche Wahlbeteiligung dann aufgetaucht ist.

00:03:09: Also je nach Studien oder Teilstudie man es bis zu elf Prozentpunkte höher und das alleine wurde zumindest drückgeführt durch diese sprachliche Veränderung.

00:03:20: Wow, ich finde natürlich Sprache immer toll und im Umgang mit Sprachen ist es immer wieder faszinierend.

00:03:25: Wie groß die Effekte sein können wenn da kleine Dinge verändert werden?

00:03:29: Genau dann hat man sich natürlich überlegt und Theorien entwickelt gibt's ja ganz viele Ideen auch zu Identität.

00:03:35: und wie sehe ich mich und das ist sozusagen dann natürlich auch so ein Grundprinzip in der Psychologie also Menschen die sind einfach tief motiviert aber auch konsistent wenn es um ihre Identität geht.

00:03:47: Das ist positiv sowie auch negativ, dazu werden wir noch kommen aber das zeigt sich dann eben bei diesen Untersuchungen.

00:03:54: Also wenn ich eine Wählerin oder ein Wähler bin, dann bin ich jemand der einer Gruppe angehört oder zugehört und die äußert sich durch.

00:04:01: Ich gehe aktiv wählen weil das macht Sinn mit meinem Weltbild, meinen Werten, Prinzipien und es ist nicht ein isoliertes Schluss.

00:04:08: Das ist jetzt nicht so dass ich mir morgen das aufschreiben muss, da war ja was sondern es ist Ausdruck von dem was ich eigentlich bin und was mich ausmacht.

00:04:17: Und das führt unter anderem dazu, dass es einfach so eine Signifikanz in diesen Geschichten gibt Und im Kern ist es genau das, was wir ja sozusagen in unserer täglichen Arbeit und der Therapie oder beim Coaching immer wieder erleben.

00:04:33: Nur dass es sozusagen um andere Themen geht – nämlich diesen Unterschied, egal ob es jetzt in Richtung Suchtverhalten, Impulskontrolle, Ernährung oder wie wir vorhin... die Einleitende erwähnt haben, die sportlichen Gewohnheiten.

00:04:50: Umgang im sozialen Bereich also fast jeder Bereich lässt sich dadurch ein bisschen unterstützen oder man kann auch aufzeigen okay wo tut man sich vielleicht unabsichtlich auch keinen gefallen?

00:05:01: ja weil die Sprache sozusagen da echt extrem nutzbar ist für uns im therapeutischen aber auch irgendwie dann zu beobachten was wird uns denn erzählen von unserem gegenüber?

00:05:13: Wir sind ja nicht nur selbst, die etwas sagen über uns.

00:05:16: Ja genau.

00:05:18: Also sehr simpler Fall sozusagen wäre isoliert betrachtet jemanden der vielleicht irgendwie eine Rauchentwünnung machen möchte dass die Person in A würde sagen so was wie ich versuche eh nicht mehr zu rauchen oder morgen mache ich das und das und Person B wird er für sich einfach so beschließen Ich bin jemand der nicht raucht.

00:05:38: also das klingt sehr simple aber es ist etwas.

00:05:42: Kann man sagen, die erste Gläntin glänt kämpft gegen ein Verhalten an und die andere Person entledigt sich etwas einer Geschichte, die ihr nicht gut tut.

00:05:53: Jetzt kann man sagen ja das ist lustig aber wenn ich jetzt rauche und sage ich will nicht mehr rauchen dann reicht es hier nicht.

00:05:57: Das stimmt aber diese Idee dass ich meine Handlungen an dem Riech ausrichte ist schon eine sehr große und ich habe dann so überlegt wo begegnet was fällt mir dazu ein?

00:06:11: mir das auch in der Arbeit und was zum Beispiel oft total spannend ist, um beim Rauchen zu bleiben.

00:06:17: Wenn jemand so beschließt, ich möchte jetzt nicht mehr rauchen dann gibt es sehr viele Leute die tun sich sehr schwer.

00:06:23: Wenn aber

00:06:23: z.B.,

00:06:25: mein Empfinden durfte ich irgendwie erleben und begleiten und vielleicht wirst du das im bekannten Kreis auch schon mal mitbekommen haben oder in Arbeit wenn eine Frau z. B. schwanger wird Und Mutter ist, dann ist es zum Beispiel oft so.

00:06:41: Dann habe ich erlebt die haben oft davor viel geraucht und dann plötzlich mit der Schwangerschaft hören sie aufzurauchen.

00:06:49: Wenn ich dann frage, ist ihnen das schwer gefallen?

00:06:51: oder wow das ist ja spannend?

00:06:53: Sie haben jetzt einfach mal irgendwie alle Laster abgeworfen, dann kommt manchmal natürlich nicht immer aber dann kommt eine Antwort wie Ja Klar, ich bin ja jetzt irgendwie schwanger.

00:07:01: Ich bin ja dann bald Mutter oder ich bin schon Mutter je nachdem wie man das definiert und die Mütter, also Schwangere rauchen nicht so.

00:07:09: Punkt!

00:07:10: Das hat dann gereicht, das ist dann die Erklärung.

00:07:14: Und es ist schon was, wo's mit diesen Geschichten voneinander treffen, wo es vielen Leuten möglich ist relativ... Klar und strikt, also in meinem Empfinden das auch gar nicht zu hinterfragen als Option.

00:07:25: Rauche ich jetzt weiter oder werde ich es schaffen?

00:07:27: Sondern da ist dann innerlich so eben eine andere Identität da, so eine andere Ebene.

00:07:32: In meinem Empfind zumindest, dass sich die schwangere Frauen die rauchen nicht und deswegen kann ich ja jetzt nicht mehr rauchen... verstehe jetzt die Frage sozusagen gar nicht, wie ich das geschafft habe.

00:07:45: Wo das einfach völlig übernommen wird und gar keine ... Es wirkt fast gar nicht mehr wie eine Entscheidung, die man treffen musste so zu sagen.

00:07:54: Das ist schon was...

00:07:55: Wenn ich ab morgen sage Ich bin Sportlerin dann fällt es mir deutlich leichter zum Sport zu gehen Weil das zugehört, wenn man Sportlerin ist.

00:08:02: Genau,

00:08:03: genau.

00:08:04: Im Endeffekt geht es um das, dass man sagt okay wie beschreibe ich mich und wie würde ich mich gerne beschreiben?

00:08:10: Also da kommt jetzt darauf an was können wir damit machen in der Therapie?

00:08:14: aber wie kann man das nutzen?

00:08:15: Und die eine Geschichte ist natürlich, dass mal einmal fragen kann ja also wer wären Sie gerne?

00:08:20: Wie würden sie sich gerne vorstellen erklären, beschreiben in die Richtung?

00:08:25: Und spannend ist aber auch mit diesen, ich nenn's mal Identitäts Labels, das sind ja nur Zuschreibungen erstmals.

00:08:33: Zu arbeiten vor allem oft auch umgekehrt.

00:08:36: also mein Eindruck ist dass wirst du vielleicht kennen aus der Praxis.

00:08:41: Das ist ja auch um gekehrt so wenn wir mal ganz genau zuhören dass hier in der Therapie und im Coaching Leute aufkommen und das zum Beispiel schon anwenden aber sehr sehr unabsichtlich und zwar meistens negativ.

00:08:54: Also wenn jemand kommt und sagt ja das würde ich gerne endlich mal schaffen Geht halt nicht, weil ich bin halt eine Angstpersönlichkeit höre ich dann manchmal so.

00:09:05: Bei uns ist das in der Familie.

00:09:08: Ich bin halt depressiv und das ist der gleiche Effekt nur leider extremst destruktiv.

00:09:17: da wird eine verallgemeinende Idee aufgebracht die in einem wächst Und damit natürlich auch wieder dafür sorgt, dass man eher die Aufmerksamkeit auf das richtet.

00:09:26: Das ist jetzt meine Idee dazu, dass sich selbst diese Identitäten bestätigt.

00:09:33: So eine Confirmation-Bias in die Richtung und das ist was uns vielleicht sogar noch mehr abholt und uns leichter beginnt unsere Arbeit als das positive formulieren.

00:09:44: Dass man das zum Beispiel mal ein bisschen öffnet oder danach fragt und da vielleicht auch Alternativen... Ein bisschen

00:09:49: aufbricht?

00:09:50: Ja genau!

00:09:52: Genau, also Aufbricht schaut.

00:09:55: Vielleicht aber sogar den Leuten anbietet so über die Studie irgendwie mal wenn sie da Fragen haben etwas erklärt Aber das auf jeden Fall nicht zu stehen lässt und dass er wieder flüssigt.

00:10:09: Ja, verflüssigt und ich denke mir auch eben sehr aufmerksam wieder ist was Formulierungen betrifft oder?

00:10:15: Genau.

00:10:15: Das vereint unsere Ideen, die

00:10:16: jemand übersich.

00:10:18: Genau da kommen wir in sehr viele Folgen hin.

00:10:20: warum?

00:10:20: weil es einfach wichtig ist und natürlich auch unser täglich Brot.

00:10:22: Wir sind ja in dem ja sehr aufmärksam und das ist wieder so ein anderer Zugang eine andere Facette von dem die zeigt, wie wichtig es ist entweder diese negativen Selbstbilder oder diese Identitäten auch ein bisschen wahrzunehmen zu hören und einfach so vielleicht nicht stehen zu lassen.

00:10:41: Aber dann auch wiederum zu nutzen und umzudrehen und dann positive Bilder zu formulieren.

00:10:46: also wenn man sagt so wer möchten Sie denn in einem Jahr seilen?

00:10:51: Also statt Nicht was möchten sie tun sondern eher wer möchten sie da sein Wenn Sie sagen, eben ich bin die Sportlerin.

00:10:59: Was würde die Sportlerin auszeichnen?

00:11:01: Ja was wird das ein Mensch machen?

00:11:03: und wenn der Mensch dann nicht aufstehen will und ist schimpfen möchte wie... Wie würde ein Sportler das denn eigentlich sozusagen lösen und angehen?

00:11:11: Die wollen ja auch nicht immer.

00:11:13: Also ich denke da ist einfach... Na!

00:11:16: Ich glaube nicht.

00:11:19: Und dass es etwas sehr Feine ist mit dem zu spielen also mit diesen Identitäts Fragen.

00:11:24: Auch wenn mir persönlich, dass jemand anliegen ist, das ist natürlich ganz wichtig aus meiner Sicht.

00:11:29: Das sind halt immer und bleiben auch Konstrukte, das sind jetzt keine Wahrheiten.

00:11:34: eigentlich bin ich so und eigentlich ja.

00:11:36: also wenn du das vorhin das Musiker erwähnt sozusagen und das kann man nicht bei Natürlich Wenn Du zwei Jahre lang musizierst oder singst dann bist Du Musikerin würde ich jetzt mal Ja wenn Du mit Sport beginnst bist Du Sportlerin.

00:11:51: Prinzipiell ist das natürlich eine Verdichtung, eine Zuschreibung.

00:11:55: Aber man kann sich das einfach auch zu Nutze machen!

00:11:59: Ich denke, man kann sich jetzt durch die Studie oder andere Studien zu Nutze machen und auch für Leute etwas Hilfreiches anbieten.

00:12:05: Genau!

00:12:06: Und was ich mir denke manchmal geht es auch noch um die Formulierung oder?

00:12:09: Weil du das Thema mit dem Rauchen nicht rauchen angesprochen hattest.

00:12:14: Ich habe mal gearbeitet da ging's um so was und dann war aber Nichtraucher ein Begriff mit dem jemand nicht wirklich klar gekommen ist Aber kein Raucher war dann ein Begriff, der funktioniert hat.

00:12:29: Das würde ich nur noch kurz dazutun wollen, dass wir da auch durchaus mal kreativ sein dürfen in den Begrifflichkeiten glaube ich.

00:12:36: Ja das und vor allem wenn das stößt jetzt einen Thema auf das vielleicht zu weit führt aber gerade zum Beispiel einerseits im Suchtbereich so wie du das jetzt vorhin schon erwähnt hast ja also auch bei Alkoholerkrankungen anderen Geschichten kann ich mir vorstellen ist es für viele nicht vielleicht immer passend zu sagen ... trockener Alkoholiker zum Beispiel oder ich bin, wie auch immer man es nennt... also was immer betont.

00:12:57: Ich bin das halt und ich mach's halt grad nicht sozusagen!

00:13:02: Aber ich bin's halt trotzdem.

00:13:03: Viele mag das passen ja, das ist völlig in Ordnung Aber sehr, sehr oft ist es natürlich trotzdem eine Zuschreibung von etwas das ich eigentlich gar nicht mehr leben möchte oder irgendwie einordnen möchte mal in meiner Vergangenheit.

00:13:18: Und da gibt's auch Strömungen und Ideen und Leute dazu die das auch ein bisschen kritischer sehen wie man Wie man das benennt, oder auch in... Also das ist jetzt nochmal eine Facette weiter weg.

00:13:30: Aber es gibt gerade in Amerika ganz viel Angebot in Gruppen von Survivors und sogenannten ja die von Menschen vom Personen von vielen Frauen, die einfach sehr viele erlebten haben Richtung Übergriffe der körperlichen Ebene zum Beispiel Und für die das dann einerseits eine tolle Ressource ist.

00:13:49: und andererseits manchmal auch so gibt es Ideen und Stimmen dazu, die dann sagen okay wenn ich das jetzt für mich eigentlich irgendwie total gut geschafft habe einzuordnen macht's dann immer Sinn dass ich mich so nenne.

00:14:01: Also welche Idee steckt er noch dahinter, hinter diesen?

00:14:05: Und das ist natürlich immer sehr dünnes Eis und es ist auch jetzt nicht für alle richtig oder für alle falsch.

00:14:10: Aber gebe ich einfach mit!

00:14:11: Das finde ich total spannend auch mal so drauf zu schauen dass man sagt okay mir geht's eigentlich gut, ich habe es gut eingeordnet Ich will nach vorschauen aber ich schaue eigentlich dann oft zurück weil ich bin ja eine Survivorin oder ich bin ein Survivor und so und was von der Thematik auf jeden Fall spannend ist und mich erinnert hat was die Studie betrifft.

00:14:28: Also wie definiere ich mich, wer bin ich?

00:14:30: Wer bin ich?

00:14:31: nicht mehr.

00:14:32: und ja also von dem her du siehst es hat... Es ist vielschichtig!

00:14:38: Ja und wie würdest du's denn Richtung Alltag noch drehen?

00:14:40: Also Richtung Alltag ist es ähnlich wie bei so manch anderer Folge von uns würde ich sagen, dass es gar nicht so isoliert zu betrachten ist.

00:14:49: Sondern das was wir gerade besprochen haben.

00:14:51: im Endeffekt glaube ich für viele die Zuhören schon gut zu nutzen.

00:14:55: also in Richtung Alltag drehen kann es aus meiner Sicht einfach mal spannend sein ein bisschen zu beobachten oder mit mir Aufmerksamkeit durch den Alltag zu gehen.

00:15:08: wie beschreibe ich mich Leuten?

00:15:09: Gibt's Situationen die in neuen Kontexten wenn ich mich vorstelle bin natürlich, oder was man mir nachsagt auch.

00:15:19: Hör ich andere?

00:15:20: Wie beschreiben die mich?

00:15:21: Wird das verdichtet dargestellt?

00:15:26: und wie denke ich auch über mich?

00:15:28: Also ich muss es ja nicht immer aussprechen.

00:15:29: Es reicht ja auch wenn ich's denke mich persönlich weniger betrifft, aber wo mir viele Leute einfallen, die dann sagen würden wenn sie sich z.B.

00:15:42: im sozialen Kontext schwer tun, naja ich bin halt schüchtern zum Beispiel als wäre das... ...ein genetischer Defekt sag' ich mal.

00:15:50: also Ich bin halt so!

00:15:52: Wir in der Familie haben das halt und das ist etwas was natürlich sehr sehr einzementiert und es ist ja das was wir unbedingt... Also diese Rigidität, das ist ja dass was wir im Coaching oder Therapie nicht wollen oder eher versuchen zu öffnen und Wahlmöglichkeiten anzubieten.

00:16:07: Und da kann man natürlich auch schauen, wie kann ich es noch erklären?

00:16:10: Wie könnte ich mir selbst jetzt vielleicht anders beschreiben?

00:16:14: oder wer bin ich noch?

00:16:15: Wer Bin Ich Noch ist eine schöne Frage!

00:16:19: Und so bin ich auch.

00:16:20: Ich denke, die ganze Zeit während du redest schon ein bisschen an diesem Bereich Frauen und Selbstbewusstsein.

00:16:25: Wir haben ja noch immer das Thema, dass Frauen manchmal weniger selbstbewusst auftreten oder solche Dinge oder wir das erklärt bekommen, dass wir nicht bescheidener Seiten sollten als kleine Mädchen.

00:16:38: Das dann oft lange mit uns mittragen.

00:16:41: Auch da denke ich mir, dass es wahrscheinlich mal ganz spannend wäre, solche Formulierungen zu überprüfen.

00:16:46: Die stelle ich mich vor wie ... Ich rede über darüber, was ich beruflich mache oder solche Sachen.

00:16:52: Und was ich mir auch noch gedacht habe war es ist sicher auch spannend jemanden der mir sehr nahe steht auch mal zu fragen, was ist dir denn aufgefallen wenn du mir zuhörst wie ich über mich rede?

00:17:03: Ja also das eine ist natürlich dass ich's überprüfe.

00:17:06: aber ich finde auch ganz spannend einmal eine sehr nahestehende stellende Person zu fragen Was fällt dir eigentlich auf Wenn Du mir zu hörst

00:17:15: Während ich über mich rede, weil

00:17:17: das ist wieder andere Perspektive.

00:17:18: Das ist schon

00:17:19: sehr mutig!

00:17:22: Also ja wir sind doch Mutig Alex oder?

00:17:24: Ja natürlich, sagen wir mal wie es ist so.

00:17:29: Mal mehr und mal weniger.

00:17:31: Tolle Idee, mir fällt auch noch ein für jemanden in einem, also entweder vielleicht... eine Diagnostik gemacht hat oder auch im privaten Bereich finde ich das spannend, wenn Leute kommen und sagen ja dass ist rausgekommen.

00:17:45: Ich bin jetzt...ich bin halt so und so und ich habe die Diagnose und ich bin halt das und so.

00:17:52: Dass sich dann ganz gerne fragt so super wie haben sie sich dort denn irgendwie beschrieben?

00:17:56: Oder wir haben Sie sich dort gezeigt, dass das rausgekommen ist, dass die Person das über sie denkt, wenn man es aufmachen will Und das kann man natürlich auch Leute fragen.

00:18:08: Die Ursula, die ist ja so und so, dass man dann einfach sagt, was habe ich denn getan, dass du das so siehst?

00:18:18: Dass man es dann zum Beispiel wieder auf die Handlungsebene führt um das ein bisschen aufzuweichen.

00:18:23: Also wie gesagt, ich glaube so die großen zwei Geschichten sind so.

00:18:27: Wie kann ich es positiv nutzen?

00:18:29: Natürlich um ins Tun zu gehen Richtung Sport oder neue Gewohnheiten.

00:18:34: da würde ich sagen ist irgendwie das Takeaway ein bisschen okay in der eigenen Formulierung.

00:18:39: Ich bin eine Person, die der Dassen das wichtig ist zum Beispiel und das ist etwas das aus dem Hintergrund sozusagen anscheinend sehr viel Unterstützung liefert, um auch wirklich neue Gewohnhalten zu entwickeln oder alte Destruktive zu lassen.

00:18:54: und dann die andere Seite der Medaille, die vielleicht sogar eher uns im professionellen Kontext betrifft ist.

00:19:01: natürlich sind gerade so diese negative Formulierungen, die wir oft hören.

00:19:05: Dass wir die nicht stehen lassen und ein bisschen Alternativen anbieten oder sie ein bisschen aufweichen das ist was glaube ich sehr hilfreich und wichtiges.

00:19:15: Sehr schön.

00:19:15: Ja, vielen Dank!

00:19:16: Ich nehme ... ich bin Sportlerin natürlich statt.

00:19:18: Ich mache Sport auch mal mit und werde beobachten, was passiert?

00:19:22: Ich

00:19:22: bin eine Frau der Bewegung und Gesundheit.

00:19:24: sehr wichtiges.

00:19:26: Mhm, sehr schön.

00:19:27: Danke.

00:19:28: So ungefähr halt.

00:19:30: So gesagt.

00:19:33: Wunderbar.

00:19:34: Super.

00:19:34: Dann sage ich vielen Dank.

00:19:37: Danke danke.

00:19:38: Wir sind Personen die einen Podcast machen und freuen uns schon auf die nächste

00:19:40: Folge.

00:19:41: So ist es genau.

00:19:42: ja dann alles Gute Schönen Tag und bis bald.

00:19:45: Bis zum nächsten Mal!

00:19:47: Danke, tschau!

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