Wie unsere Stimmung die Verangenheit ändert
Was, wenn ausgerechnet Menschen mit einer pessimistischen Grundhaltung besonders gut auf therapeutische Interventionen ansprechen? Und was hat meine Stimmung von heute damit zu tun, wie ich an gestern denke?#Studie 1: Pessimismus und Schmerzwahrnehmung
In einem Experiment mit TENS-Geräten zeigte sich: Pessimistisch eingestellte Teilnehmerinnen erlebten unter negativer Suggestion deutlich mehr Schmerz – aber sie profitierten auch am stärksten, wenn die Erwartungshaltung gezielt in eine positive Richtung gelenkt wurde. Ein Pendel, das in beide Richtungen schwingt. Was bedeutet das für die therapeutische Arbeit mit Menschen, die in einem sehr eingeengten, negativen Fokus feststecken? Und was sagt uns das über unsere eigene Erwartungshaltung...